-->-->
05.08.2013 19:10
Bewerten
 (0)

Zoll bestreitet Ausspähen deutscher Steuersünder in Luxemburg

    TRIER/KOBLENZ (dpa-AFX) - Der Zoll wehrt sich gegen den Vorwurf von Anwälten, deutsche Steuersünder vor Kontrollen gezielt in Luxemburg ausgespäht zu haben. "Das weisen wir als vollkommen absurd zurück", sagte der Sprecher des Hauptzollamtes Koblenz am Montag. In einer Erklärung wirft die Kölner Rechtsanwaltskanzlei Streck Mack Schwedhelm den Behörden vor, Deutsche bei Bankbesuchen in Luxemburg auszuspionieren. "Wir beobachten, dass die Fälle von Zugriffen im deutschen Grenzgebiet in den vergangenen Wochen enorm zugenommen haben", sagte Steuerexperte Burkhard Binnewies von der Kanzlei.

    Dies könne kein Zufall sein, gezielte Kontrollen seien nur möglich, wenn es auch gezielte Informationen gebe. Es dränge sich der Verdacht auf, dass Steuerfahnder die Autokennzeichen von Bankkunden in Luxemburg notierten und an mobile Ermittlungseinheiten nach Deutschland übermittelten, heißt es in der Erklärung. Anders sei die hohe Trefferquote des Zolls kaum zu erklären, sagte Binnewies.

    Der Zoll-Sprecher dementierte: "Wir dürfen nicht im Ausland ermitteln und tun es auch nicht", sagte er. Zudem habe sich die Zahl der Bargeld-Kontrollen nicht erhöht. Es liege an "der Erfahrung und dem Fingerspitzengefühl der Zollbeamten", wenn sie bei Kontrollen Menschen stoppten, die unangemeldet mehr als 10.000 Euro nach Deutschland einführten./rtt/mov/DP/he

  • PKV
  • BU
  • UV
  • ZV
  • KFZ
  • Rechtsschutz

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Heute im Fokus

DAX startet im Minus -- Asiens Börsen notieren unterschiedlich -- Zehntausende Bürger bekommen VW-Krise im eigenen Geldbeutel zu spüren -- STADA-Aufsichtsratschef muss gehen

Gabriel: TTIP-Verhandlungen de facto gescheitert. TUI will 350 Mitarbeiter ausgliedern. Tsipras will Schuldenreduzierung und Reparationen aus Deutschland. Schwäbisch-Hall-Chef verteidigt Kündigung von Bausparverträgen.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Welcher Darsteller verdient am meisten?
Welcher Verein hat die meisten Meistertitel?

Umfrage

Die Bundesregierung will die Bevölkerung wieder zur Vorratshaltung animieren, damit sie sich im Falle schwerer Katastrophen oder eines bewaffneten Angriffs vorübergehend selbst versorgen kann. Panikmache oder begründet?
-->
-->