10.09.2017 12:00
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Wahljahr 2017: Industrie mahnt zu Steuersenkungen

Euro am Sonntag-Spezial: Wahljahr 2017: Industrie mahnt zu Steuersenkungen | Nachricht | finanzen.net
BASF-Chef Kurt Bock
Euro am Sonntag-Spezial
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BASF-Chef Kurt Bock hat sich im Wahlkampf gemeldet. Als Präsident des Chemieverbands VCI fordert er mit dem Industrieverband BDI eine Kehrtwende in der Steuerpolitik.
€uro am Sonntag
von Wolfgang Ehrensberger, €uro am Sonntag

Der Industrieverband BDI und der Chemieverband VCI mit BASF-Chef Kurt Bock an der Spitze haben vor der Bundestagswahl Forderungen nach einer Unternehmenssteuerreform mit neuen Zahlen untermauert. Nach Berechnungen der beiden Verbände wird die Belastung der Betriebe aus Einkommens-, Körperschafts- und Gewerbesteuer von derzeit 139 Milliarden Euro bis 2021 auf 161 Milliarden Euro steigen.


Im internationalen Vergleich gerieten deutsche Unternehmen mit vergleichsweise hohen Steuersätzen zunehmend ins Hintertreffen. Während EU-weit die Steuer­sätze seit Mitte der 90er-Jahre von 35 Prozent auf mittlerweile rund 22 Prozent gesunken seien, liege die Belastung von Kapitalgesellschaften in Deutschland noch immer bei knapp 30 Prozent - während es in den USA und Großbritannien bereits in Richtung 15 und 17 Prozent gehe. "Ein weltweiter Steuerwettlauf nach unten benachteiligt deutsche Firmen", sagte BDI-Chef Dieter Kempf.


Laut den beiden Verbänden sollte eine Reform Innovationshemmnisse abbauen, Forschung fördern und Auslandsaktivitäten weniger benachteiligen. BDI und VCI verweisen darauf, dass die letzte Unternehmenssteuerreform zehn Jahre zurückliegt. VCI-Präsident Bock sprach sich für eine umfassende Gewerbesteuerreform und gezielte steuerliche Forschungsförderung aus. "Das deutsche Steuerrecht muss vor dem Hintergrund zunehmenden Steuerwettbewerbs mit Ländern wie USA und Großbritannien Schritt halten", sagte Bock.
Bildquellen: Daniel Stewart Lustig / Shutterstock.com, BASF SE, BASF
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08.11.2017BASF ReduceHSBC
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