Denn die fünf Milliarden Euro schwere Akquisition des kanadischen Getreidekonzerns
Viterra durch das größte Rohstoffhandelsunternehmen der Welt steht kurz vor dem Abschluss. Vergangene Woche gab das kanadische Industrieministerium grünes Licht für das Vorhaben. Nun müssen noch die Behörden prüfen, ob der neue Konzern gegen Monopolgesetze verstößt.
Viterra ist vor allem wegen seiner Getreidespeicher in Kanada attraktiv. Glencore könnte somit Zugriff auf die kanadischen Viterra-Vorräte an Raps, Sommerweizen, Hafer und Hartweizen erhalten und zu einem ernsthaften Konkurrenten für globale Agrarkonzerne wie Archer Daniels Midland aufsteigen. Diese verdienen dank des boomenden Agrarrohstoffhandels Milliarden.
Ein Kauf der Glencore-Aktie (ISIN: JE 00B 4T3 BW6 4) bietet sich aber noch nicht an. Denn dem Konzern steht noch ein weitaus größeres Übernahme-Abenteuer ins Haus. Am 7. September entscheidet der Bergbaukonzern Xstrata, ob er die 21 Milliarden Euro schwere Kaufofferte von Glencore annimmt.
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