17.10.2012 12:00
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Aluminium: Erfreulich schlechte Zahlen

Aluminiummarkt: Weniger schlimm als erwartet
Aluminium und Alcoa
Industriemetalle: Der Aluminiumpreis dürfte in den kommenden Jahren steigen.
€uro am Sonntag

von Astrid Zehbe, Euro am Sonntag

Manchmal liegen Enttäuschung und Hoffnung nah beieinander. Als der Aluminiumkonzern Alcoa vergangene Woche für das dritte Quartal einen Gewinneinbruch vermeldete, war von Pessimismus kaum eine Spur: Angesichts der schwachen Konjunktur in China und vor allem der sinkenden Aluminiumpreise haben Analysten mit noch schlechteren Zahlen gerechnet. Kostete das Industriemetall Mitte September noch 2.170 Dollar die Tonne, sind es jetzt 100 Dollar weniger. Für die Zukunft ist Alcoa optimistischer. Das Unternehmen hat seine Wachstumsprognose für die globale Aluminiumnachfrage zwar von sieben auf sechs Prozent korrigiert. Langfristig geht Alcoa jedoch von einem deutlichen Anstieg der Nachfrage aus: Im Zeitraum von 2010 bis 2020 erwartet das US-Unternehmen eine Verdopplung des Bedarfs. Vor allem in der Auto- und Luftfahrtindustrie wird das Metall benötigt. Einer Umfrage des Informationsdiensts Bloomberg zufolge rechnen Rohstoffstrategen mit einem Anstieg der Preise auf durchschnittlich 2.212 Dollar pro Tonne im kommenden Jahr. Mit dem Mini-Future-Long-Zertifikat auf Aluminium (ISIN: NL 000 900 063 7) können Anleger von einem möglichen Preisanstieg profitieren.zea

Bildquellen: Alcoa

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