Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November kostete am Morgen 108,55 US-Dollar. Das waren 38 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) stieg um 15 Cent auf 88,30 Dollar.
Robuste US-Konjunkturdaten hätten die Risikofreude an den Finanzmärkten im frühen Handel etwas gehoben, was sich auch am Ölmarkt bemerkbar mache, sagten Händler. In den Staaten hatten am Vortag sowohl der ADP-Beschäftigungsreport als auch der ISM-Index für den Dienstleistungssektor die Erwartungen übertroffen.
Zudem war es am Mittwochabend zu einem regelrechten Kursrutsch bei den Ölpreisen gekommen, sodass die jüngste Erholung in erster Linie als Gegenbewegung gewertet werden kann. Der Grund für die kräftigen Verluste vom Vortag: Laut Angaben der US-Regierung ist die Ölförderung des Landes auf den höchsten Stand seit über 15 Jahren gestiegen. Zudem sei auch die Nachfrage nach Treibstoffen gesunken. Ölhändler sprachen von einem großen Überangebot an Rohöl.
SINGAPUR (dpa-AFX)
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