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Canberra 02.07.2012 (www.emfis.com) Die australische Regierung erhebt ab sofort Umweltabgaben und Sondersteuern für alle Bergbaukonzerne. BHP Billiton und Rio Tinto wird es nicht freuen.
Wie lokale Medien mitteilten, bitte der Staat die größten Umweltverschmutzer des Kontinents zur Kasse. Fixe Beträge sind für den Ausstoss von Kohlendioxid vorgesehen. Zusätzlich würden die Bergbaukonzerne zukünftig eine Extrasteuer von 30 % auf die mit der Produktion von Kohle und Eisenerz gemachten Gewinne zahlen müssen. Dies betreffe auch die Branchengrössen, wie BHP Billiton, Rio Tinto und Fortescue Metals. Diese Regelung gelte vorerst bis 2015 und werde dann voraussichtlich durch eine andere Abgabe ersetzt.
Ziel ist eine saubere Energie
Wie weiter mitgeteilt wurde, strebe die australische Regierung die Umstellung der Stromversorgung von Unternehmen und privaten Haushalten an. Es soll zunehmend grüne und saubere Energie geliefert werden. Bis 2050 sollen daher über 100 Milliarden AUD (etwa 81 Milliarden Euro) in die Entwicklung des Bereichs investiert werden. Bereits bis 2020 sollen die Emissionen deutlich verringert werden.