15.03.2013 14:17
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Benzinpreise lassen US-Verbraucherpreise im Februar steigen

   Von Sarah Portlock

   Die Verbraucherpreise in den USA sind im Februar mit der höchsten Rate seit fast vier Jahren gestiegen. Inflationsdruck kam vor allem von den Benzinpreisen. Ohne den Energiebereich blieb der Preisdruck jedoch eingedämmt. Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, stiegen die Lebenshaltungskosten für die Verbraucher um 0,7 Prozent gegenüber dem Vormonat. Ökonomen hatten im Vorfeld mit einem Anstieg von 0,6 Prozent gerechnet. Die für den Vormonat zunächst vorläufig gemeldete Stagnation der Preise wurde vom Ministerium bestätigt.

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   Für die um die häufig volatilen Bestandteile Energie und Nahrungsmittel bereinigte Kernrate wurde für Februar ein Plus von 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat gemeldet, was den Prognosen der Volkswirte entsprach. Im Januar war ein Anstieg der Kernrate um 0,3 Prozent verzeichnet worden.

   Im Jahresvergleich stiegen die Verbraucherpreise in der Gesamtrate den Angaben zufolge um 2,0 Prozent. In der Kernrate ergab sich ebenfalls ein Zuwachs von 2,0 Prozent. Der anpeilte Zielbereich der US-Notenbank für die Jahresteuerung liegt bei rund 2 Prozent.

   Die Benzinpreise zogen um 9,1 Prozent gegenüber dem Vormonat an, was rund drei Viertel des Anstiegs der gesamten Verbraucherpreise ausmachte. Die gesamten Energiepreise erhöhten sich um 5,4 Prozent, nachdem es in den vorherigen drei Monaten zu Rückgängen gekommen war. Die Lebensmittelpreise stiegen um 0,1 Prozent.

   Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

   DJG/apo/mgo

   (END) Dow Jones Newswires

   March 15, 2013 08:47 ET (12:47 GMT)

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