23.12.2012 15:00
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Konjunkturtermine: Asien im Fokus

Konjunkturtermine: Asien im Fokus
Blue Chips
In der letzten Handelswoche des Jahres 2012 richten sich die Blicke der nicht im Weihnachtsurlaub befindlichen Investoren verstärkt nach Japan.
von Jörg Bernhard

So erfolgt am Dienstag die Veröffentlichung des Protokolls der jüngsten Sitzung der Bank von Japan. Am Donnerstag gibt es dann einen regelrechten Daten-Tsunami aus Fernost. Dieser beinhaltet unter anderem die aktuellen Inflationszahlen für den Monat November. Der künftige Premierminister Shinzo Abe hat die Notenbanker bereits aufgefordert, ihr bisheriges Inflationsziel auf zwei Prozent zu verdoppeln und mehr Staatsanleihen zu kaufen. Die zuletzt erwähnte Forderung wurde bereits nach der Sitzung am Donnerstag erfüllt. Das neue Inflationsziel könnte bereits im Januar verkündet werden, schließlich ist es um die Unabhängigkeit der japanischen Notenbank angesichts der Zwei-Drittel-Mehrheit der Liberaldemokraten derzeit nicht gerade zum Besten bestellt. Des Weiteren werden am Donnerstag aber auch die Höhe der aktuellen Haushaltsausgaben japanischer Konsumenten, die japanische Arbeitslosenrate, die japanische Industrieproduktion sowie die Einzelhandelsumsätze des Landes veröffentlicht. Für den Nikkei-225-Index könnte es dann zu einer wichtigen Bewährungsprobe kommen, schließlich bewegt er sich aktuell nur unwesentlich unter der psychologisch wichtigen Marke von 10.000 Punkten.

USA: Zweite Wochenhälfte im Blick

Nach der weihnachtlichen Bescherung erfolgt in den USA am Donnerstag und Freitag noch die Bekanntgabe einiger wichtiger Konjunkturindikatoren. Neben den wöchentlichen Neuanträgen auf Arbeitslosenhilfe stehen am Donnerstag noch die Verkaufszahlen neuer US-Eigenheime sowie der vom Conference Board ermittelte Index zum Konsumentenvertrauen im Dezember auf der Agenda. Vor dem Wochenende erfahren die Investoren dann noch, wie es um den Chicago-Einkaufsmanagerindex und die anstehenden Eigenheimverkäufe im November bestellt war. Ein Thema dürfte natürlich ebenfalls auf dem „Radar“ bleiben: der weiterhin ungelösten Haushaltsstreit zwischen Demokraten und Republikanern.

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