Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die Deutsche Börse AG (Deutsche Boerse) gab am Freitag bekannt, dass eine Studie der Steinbeis-Hochschule Berlin die Kosten untersucht hat, die in Deutschland beim Kauf und Handel von Gold entstehen. Dabei wurden jeweils unterschiedliche Anlagemöglichkeiten, Mengen und Zeithorizonte berücksichtigt.
Wie der Börsenbetreiber mitteilte, kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass bei kurz- bis mittelfristigen Investitionen in Gold der Kauf von physisch hinterlegten ETCs die kostengünstigste Variante ist. Und unter diesen Produkten weist Xetra-Gold die geringsten Gesamtkosten auf. Deutlich teurer sind der Studie zufolge ETCs, die lediglich einen Zahlungsanspruch verbriefen und nicht mit physischem Gold hinterlegt sind. Im Vergleich zu Gold vom Edelmetallhändler schneiden physisch hinterlegte Gold-ETCs mit anschließender Auslieferung günstiger ab - allerdings erst bei Mengen von etwa fünf Kilo.
Im Bestand der Deutsche Börse Commodities GmbH befinden sich 53,3 Tonnen Gold im Wert von über 2,3 Mrd. Euro (Stand: 31. Oktober 2012), hieß es.
Die Aktie der Deutschen Börse notiert aktuell bei 41,73 Euro (-0,36 Prozent). (16.11.2012/ac/n/d)