Heute anstehende Termine:
- USA: Einzelhandelsumsatz April
- USA: Lagerbestände März
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Versatel: Quartalszahlen
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WalMart: Quartalszahlen
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TOTAL: Quartalszahlen
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Fortis: Quartalszahlen
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Electronic Arts: Quartalszahlen
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Celesio: Quartalszahlen
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Applied Materials: Quartalszahlen
Deutsche Börsen schließen freundlich
Positive Vorgaben aus den USA und Asien stützten den Handel an den deutschen Parketts und verhalfen den Indizes zu einem positiven Handelsstart. Der gesunkene Ölpreis sorgte für für weitere Entspannung. Nach einer Schwächephase konnten sich die Indizes am Nachmittag wieder erholen und gingen mit Aufschlägen aus dem Handel.
Der DAX konnte die 7.000-er Marke auch während seiner Schwächephase am Vormittag verteidigen und ging mit einem Aufschlag von 0,3 Prozent bei 7.060 Zählern aus dem Handel.
Die TecDAX-Anleger fanden sich den kompletten Handelstag über in Kauflaune und verhalfen dem Börsenbarometer zu einem Plus von 0,8 Prozent auf 844 Zähler.
EADS: Weitere Verzögerungen
Der Luft- und Raumfahrtkonzern EADS räumte mögliche weitere Verzögerungen bei der Auslieferung des Prestigeobjektes A380 ein. Wie der Konzern mitteilte, dürften im laufenden Jahr nur zwölf statt der geplanten 13 Flugzeuge an Kunden ausgeliefert werden. 2009 werden es statt der versprochenen 25 nur 21 Maschinen sein. Wie sich dies finanziell auswirken wird, sei derzeit noch nicht klar. Es seien zunächst Gespräche mit den Kunden geplant, hieß es von Konzernseite weiter.
Société Générale: Gewinnrückgang moderater als befürchtet
Die französische Großbank Société Générale hat im Auftaktquartal deutlich weniger verdient. Der Gewinn brach um 23 Prozent auf 1,09 Milliarden Euro ein. Damit konnte der Konzern die Erwartungen der Analysten jedoch schlagen, die im Vorfeld mit einem deutlicheren Ergebniseinbruch gerechnet hatten. Auch die Erträge waren rückläufig und gaben im Berichtszeitraum 6,04 auf 5,68 Milliarden Euro nach. Insgesamt musste das Finanzhaus im Investmentbanking Abschreibungen in Höhe von 1,179 Milliarden Euro vornehmen.
Rote Zahlen bei Versatel
Der Telekommunikationskonzern Versatel hat im Auftaktquartal ein deutliches Minus eingefahren. Wie der Konzern mitteilte, lag der Verlust im Berichtszeitraum bei 26,5 Millionen Euro, nachdem das Minus im Vorjahr nur 7,9 Millionen Euro betragen hatte. Damit entwickelte sich der Konzern nochmals schlechter, als Analysten befürchtet hatten. Die Erlöse kletterten hingegen deutlicher als erwartet von 174,3 auf 185,2 Millionen Euro. An seinen Zielen für das Gesamtjahr will der Telekomanbieter festhalten. Die Kundenzahl soll um 100.000 bis 120.000 steigen, die Erlöse sollen zwischen 730 und 740 Millionen Euro liegen.
US-Börsen rutschen ab
Die US-Börsen können ihren Aufwärtstrend vom Vortag nicht fortsetzen und geben im Dienstagshandel leicht nach. Von Konjunkturseite kamen enttäuschende Meldungen. Der Einzelhandelsumsatz ist gesunken. Zudem sorgte Fed-Chef Ben Bernanke mit seinen Aussagen für Verunsicherung. Der Chef der amerikanischen Notenbank erklärte, dass die Krise an den Finanzmärkten trotz einer Entspannung noch nicht vorrüber sei.
Der Dow Jones rutscht im weiteren Handelsverlaub in die Verlustzone ab. Auch von der Technologiebörse Nasdaq Composite werden rote Vorzeichen vermeldet.
US-Einzelhandelsumsatz rückläufig
Der Einzelhandelsumsatz in den USA war im April 2008 leicht rückläufig. Dies teilte das US-Handelsministerium am Dienstag mit. Auf Monatssicht sanken die Umsatzerlöse um 0,2 Prozent, wogegen sie im März um 0,2 Prozent gewachsen waren. Volkswirte hatten zuvor ebenfalls mit einem Umsatzrückgang um 0,2 Prozent gerechnet.
HP: Übernahme von Electronic Data Systems
Der US-Computerkonzern Hewlett Packard übernimmt den IT-Dienstleister Electronic Data Systems (EDS). Wie der Konzern bekannt gab, will HP 25 Dollar je Aktie auf den Tisch legen. Damit beläuft sich der Gesamtwert der Transaktion auf 13,9 Milliarden Dollar. Mit dem Zukauf will HP seine Erlöse im Servicegeschäft verdoppeln. Zudem erhofft sich der Konzern eine Reihe von Synergieeffekten sowie einen positiven Effekt auf den Nettogewinn ab 2010.
Wal-Mart trotzt schwierigem Marktumfeld
Der US-Einzelhändler Wal-Mart konnte im ersten Quartal den Konzernüberschuss im Vergleich zum Vorjahr um knapp sieben Prozent auf 3,02 Milliarden Dollar steigern. Dies sei auf Kosteneinsparungen im Konzern und Discount-Preise in den Filialen zurückzuführen. Der Gewinn pro Aktie erhöhte sich indes von 0,68 auf 0,76 Dollar, während Analysten zuvor im Durchschnitt einen Cent weniger erwartet hatten. Der Konzernumsatz kletterte auf 94,1 Milliarden Dollar, was einem Zugewinn von 10,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht.