04.02.2013 11:39
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Ölpreise gefallen - gestiegener Dollarkurs belastet

Dollar belastet
Die Ölpreise haben am Montag wegen eines gestiegenen US-Dollars schwächer tendiert.
Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur März-Lieferung kostete im Mittagshandel 116,19 Dollar. Das waren 57 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 61 Cent auf 97,15 Dollar.
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Händler machten die Kursverluste des Euro zum US-Dollar für den Ölpreisrückgang verantwortlich. Ein festerer Dollar macht Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen teurer. Belastet wurde der Euro und die Risikoneigung laut Händlern durch die gestiegenen Risikoaufschläge für spanische und italienische Staatsanleihen. Noch in der vergangenen Woche hatten die Kursverluste des Dollar die Ölpreise beflügelt.

   Zudem hat der Chefökonom der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, den hohen Ölpreis als eine "Hürde" für die Wirtschaftserholung bezeichnet. Bereit im vergangenen Jahr habe der Ölpreis die Wirtschaftserholung belastet.

  Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist weiter gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel (159 Liter) am Freitag im Durchschnitt 112,62 US-Dollar. Das waren 32 Cent mehr als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX)

Bildquellen: James Jones Jr / Shutterstock.com, iStock

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