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Samsung Electronics Aktie [WKN: 881823 / ISIN: US7960502018]

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02.07.2009 12:47

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EMFIS.COM - EM Stocks Review: Asien schwach - Taiwan und China positiv


EMFIS.COM - Hongkong 02.07.2009 Die asiatischen Börsen waren nach dem gestrigen Anstieg heute kaum noch für die guten US-Vorgaben empfänglich. Die Marktteilnehmer suchten ihr Heil bereits wieder in Gewinnmitnahmen. Besonders stark kamen sowohl in Japan als auch in Hongkong die Immobilienwerte unter Druck, die sich zuletzt gut erholt hatten. Im Rohstoffsektor belasteten niedrigere Rohölpreise. Dagegen waren Halbleiterwerte angesichts steigender Speicherchippreise überwiegend gefragt. 

In Tokio drehte der Nikkei 225 heute nach anfänglicher Stärke wieder nach unten. Die guten Vorgaben aus den USA konnten nicht umgemünzt werden. Japans Leitindex verlor 0,6 Prozent auf 9876 Punkte, der breitere Topix ging um 0,5 Prozent nach unten auf 924 Stellen. Gemieden wurden insbesondere die Immobilienwerte, nachdem sich bei den japanischen Grundstückspreisen erstmals seit vier Jahren wieder ein Rückgang ergeben hatte. Mitsubishi Estate verloren daraufhin 3,2 Prozent, Mitsui Fudosan fielen um 2,4 Prozent. Im Finanzsektor rutschten Aozora Bank um 6,0 Prozent und Shinsei Bank um 5,1 Prozent ab. Die beiden Institute hatten in der vergangenen Woche ihre Fusion angekündigt. Dagegen schlossen Mitsubishi UFJ unverändert bei 602 Yen; Nomura verbesserten sich um 1,0 Prozent. Unter den Autowerten knickten Honda Motor um 2,3 Prozent ein, Toyota Motor verloren 0,6 Prozent. Die Aktie des Reifenherstellers Bridgestone konnte allerdings 3,7 Prozent zulegen, nachdem sie eine Kaufempfehlung von Merrill Lynch erhalten hatte.

In Korea ging der Kospi nach den gestrigen Aufschlägen heute um 0,01 Prozent nach unten auf 1411 Punkte. Die Anleger blieben zum einen wegen der in Korea bevorstehenden Quartalsberichtssaison zurückhaltend, und befürchteten zum anderen neue Drohungen des nordkoreanischen Nachbarn. Gewinnmitnahmen wurden unter anderem bei den Reedereien und Schiffsbauern vorgenommen. Hier gaben Hyundai Heavy Industries 1,5 Prozent und STX Offshore & Shipbuilding 1,9 Prozent ab; STX Pan Ocean fielen um 2,5 Prozent. Im Autosektor gingen Hyundai Motor um 1,0 Prozent nach unten. Dagegen konnten Kia Motors 2,0 Prozent zulegen, nachdem die Aktie von JPMorgan auf „overweight“ aufgestuft worden war. Freundlich entwickelten sich auch die Papiere der Fluggesellschaften, die von dem gestrigen Rückgang der Rohölnotierungen profitierten. Korean Air Line stiegen um 0,3 Prozent und Asiana Airlines um 0,7 Prozent. Die Aktie von Hynix Semiconductor sprang um 5,8 Prozent nach oben, nachdem die Spotpreise für DRAM-Halbleiter gestiegen waren. Bei den übrigen Marktschwergewichten war keine klare Linie erkennbar. Samsung Electronics etwa gaben 0,2 Prozent ab; dagegen konnten sich die Papiere des Stahlkochers Posco um 0,2 Prozent verbessern.

In Taiwan legte der TAIEX heute 1,35 Prozent auf 6667 Punkte zu, und hob sich damit positiv von den meisten anderen asiatischen Aktienmärkten ab. Gleichzeitig erreichte er somit den höchsten Schlussstand seit annähernd einem Monat. Das Handelsvolumen blieb allerdings mit umgerechnet 4,2 Milliarden Dollar relativ moderat. Stark gefragt waren unter anderem die Speicherchip-Produzenten, nachdem zuvor die Preise für DRAM-Halbleiter gestiegen waren. Hier zogen Nanya Technology um 6,9 Prozent an, Powerchip Semiconductor legten 6,8 Prozent zu. Daneben stieg die Aktie des LCD-Produzenten AU Optronics um 3,5 Prozent, nachdem eine Zeitung gemeldet hatte, dass der Konzern im Juni wieder in die Gewinnzone gekommen sein dürfte. Die Titel des kleineren Konkurrenten Chi Mei verbesserten sich um 2,8 Prozent. Im PC-Sektor gewannen Acer 4,6 Prozent hinzu, Compal stiegen um 2,1 Prozent und Wistron um 4,8 Prozent. Etwas moderater wurde dagegen bei den Auftrags-Chipherstellern vorggeangen. Hier verteuerten sich Taiwan Semiconductor um 0,2 Prozent und United Microelectronics um 0,4 Prozent. Die Aktie des Elektronik-Auftragsherstellers Hon Hai Precision legte 0,5 Prozent zu.

Nicht überzeugen konnte heute der Hongkonger Aktienmarkt. Zwar wurden zunächst die gestrigen Kursgewinne an den übrigen asiatischen Börsen nachempfunden, nachdem dort gestern kein Handel stattgefunden hatte. In der zweiten Handelshälfte kam der Markt dann aber deutlich unter Druck. Da half es auch nichts, dass es an den innerchinesischen Börsen weiter nach oben ging. Der Hang Seng Index gab schlussendlich 1,1 Prozent auf 18.780 Punkte ab, und landete damit über 600 Punkte unter seinem heutigen Eröffnungskurs. Vor allem im Immobiliensektor fanden massive Gewinnmitnahmen statt. Hier rutschten Swire Pacific um 6,6 Prozent ab, Hang Lung Properties verloren 4,5 Prozent und Wharf Holdings 4,3 Prozent. Die Aktie von Sun Hung Kai Properties ging trotz eines positiven Kommentars von Morgan Stanley um 1,0 Prozent nach unten. Daneben gaben im Ölsektor PetroChina 0,3 Prozent und CNOOC 1,7 Prozent ab, nachdem zuvor die Rohölnotierungen nach unten gegangen waren. Uneinheitlich entwickelten sich die Titel der Kohleminen-Betreiber. Zuvor war gemeldet worden, dass im Juni der chinesische Stromverbrauch erstmals wieder über dem Vorjahresniveau gelegen haben dürfte. Dies ließ die Aktie von Yanzhou Coal Mining um 1,3 Prozent steigen. Dagegen verbilligten sich China Shenhua um 0,7 Prozent. Unter den übrigen Marktschwergwichten gaben HSBC 2,6 Prozent ab; China Mobile verbilligten sich um 1,9 Prozent.

In China stieg der Shanghai Composite Index um 1,7 Prozent auf 3060 Stellen.

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