EMFIS.COM - Hongkong 17.04.2009 Auch in Hongkong hat sich heute die Stimmung im Handelsverlauf stark verschlechtert. Der Hang Seng Index, der anfänglich 2,4 Prozent im Plus gestartet war, drehte in der zweiten Handelshälfte nach unten. Die Anleger blickten dabei insbesondere auf die Inlandsbörse in Shanghai, die ebenfalls unter Abgabedruck geraten war. Schlussendlich wurde dennoch ein leichtes Plus von 0,1 Prozent auf 15.601 Punkte erzielt. Hongkongs Leitindex hat damit diese Woche unterm Strich 4,7 Prozent zugelegt.
Aufschläge gab es vor allem noch bei den Immobilienwerten. Goldman Sachs hatten hier zuvor ihre Sektoreinschätzung auf „neutral“ angehoben. Die Titel von Sinoland, die von Goldman Sachs eine Kaufempfehlung erhalten hatten, sprangen dabei um 9,8 Prozent nach oben. Sun Hung Kai Properties stiegen um 2,0 Prozent, Cheung Kong legten 0,9 Prozent zu. Demgegenüber blieb der Bankensektor zurück. ICBC konnten sich noch um 0,9 Prozent verbessern, dagegen gaben HSBC 0,2 Prozent ab. Die Titel von Cathay Pacific rutschten um 3,4 Prozent abwärts, nachdem die Fluggesellschaft für das erste Quartal einen deutlichen Umsatzrückgang gemeldet hatte. Air China verloren daraufhin 4,1 Prozent, obwohl die Gesellschaft mitgeteilt hatte, im ersten Quartal in die Gewinnzone zurückgekehrt zu sein. China Eastern Airlines knickten sogar um 7,5 Prozent ein. Im Bereich
Rohstoffe und Industriemetalle gaben PetroChina 1,5 Prozent und Jiangxi Copper 4,9 Prozent ab. Die
Aktie der Aluminum Corp. of China schrammte nach einem Downgrade durch Goldman Sachs um 4,5 Prozent nach unten.