EMFIS.COM - Hongkong 17.06.2009 Nach Ansicht der Investmentstrategen der UBS AG in Hongkong könnte sich einige US-amerikanische Multikonzerne für ein IPO an der chinesischen Shanghai Stock Exchange bemühen. Gefallen sind Namen der Konzerne Coca Cola, General Electric und Wal Mart, die in China bereits sehr aktiv sind. In die chinesischen Inlands-IPO würde dann das jeweilige China-Geschäft eingegliedert werden.
Ein chinesisches Inlands-IPO hätte einige Vorteile für die US-Konzerne. Zum eijnen würden sie von dem normalerweise höheren Bewertungsniveau bei den chinesischen Inlandsaktien profitieren. Außerdem an der chinesischen
Börse jede Menge Liquidität vorhanden und das Volumen steigt stetig.
Aktuell erscheint die Spekulation über solche Vorhaben noch Zukunftsmusik zu sein. Coca Cola und GE haben bisher keine entsprechenden Pläne bekannt zu geben.
Chinas Inlandsaktienmarkt ist für ausländische Investoren und Aktiengesellschaften immer noch weitestgehend verschlossen. Die in Hongkong und London ansässige HSBC hat aber mittlerweile ihr Interesse an einem chinesischen Inlandslisting bekannt gegeben. Der Tag, an dem Ausländer in China handeln dürfen, und an dem ausländische Konzerne dort gelistet sind, dürfte nicht mehr allzu fern sein.
Vom umgesetzten Volumen ist die Börse Shanghai bereits der viertgrößte Finanzplatz der Welt. Ihre Bedeutung wird in den nächsten Jahren weiter wachsen. Eines Tages – und darin sind wir uns sicher - wird Shanghai die Wallstreet ablösen.
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