EMFIS.COM - Tokio 21.01.2009 In Japan rutschte der
Nikkei 225 heute angesichts schwacher Vorgaben aus den USA um 2,0 Prozent auf 7902 Punkte ab, und hat damit die 8000-Punkte-Linie nach unten durchbrochen. Er landete auf diese Weise zugleich auf dem niedrigsten Schlussstand seit 7 Wochen. Der breitere Topix fiel um 2,2 Prozent auf 787 Zähler.
Deutliche Abschläge wurden vor allem im Bankensektor vorgenommen. Hier knickten unter anderem Bank of Yokohama um 7,4 Prozent ein, nachdem der Chef des Instituts erklärt hatte, dass man sich dort die Option offen halte, bei der Regierung um Hilfsmaßnahmen zu bitten. Mizuho Financial verloren 4,8 Prozent und Sumitomo Mitsui Financial 5,4 Prozent. Die Exportwerte litten unter dem weiterhin hohen Yen. Hier gaben etwa im Autosektor Nissan Motor 5,5 Prozent und Toyota Motor 3,9 Prozent ab. Die
Aktie von Isuzu Motors glitt um 6,8 Prozent nach unten, nachdem sie von Credit Suisse auf „underperform“ abgestuft worden waren. Im Technologiesegment verbilligten sich Fujitsu um 3,4 Prozent und Hitachi um 3,2 Prozent. Sony fielen um 1,8 Prozent. Die „Financial Times“ hatte gemeldet, dass der Konzern demnächst die Entlassung von weiteren 16.000 Mitarbeitern ankündigen werde. Gegen den Trend konnten sich dagegen Elpida Memory um 2,3 Prozent verbessern. Der Speicherchiphersteller soll sich mit einigen taiwanesischen Konkurrenten in Kooperationsverhandlungen befinden.