12.02.2013 06:00
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Platin & Palladium: Glänzender als Gold

Platin & Palladium: Glänzender als Gold
Edelmetalle
Edelmetalle: Angebotsprobleme treiben die Platin- und Palladiumnotierungen.
€uro am Sonntag

von Peter Gewalt, Euro am Sonntag

Goldanleger dürften neidisch werden. Während der Preis der Krisenwährung stagniert, eilen Palladium und Platin von Rekord zu Rekord. Vergangene Wochen kosteten beide Edelmetalle, die stark von der Industrie abhängig sind, aufgrund besserer Konjunktur­prognosen und eines fallenden Weltmarktangebots so viel wie seit 17 Monaten nicht mehr. Wichtigster Palladiumpreistreiber sind geringere Exporte aus Russland, die 2012 um rund 70 Prozent zurückgegangen sind. Der Platin- und Palladiumverarbeiter Johnson Matthey erwartet, dass die Verkäufe des einst größten Palladiumexporteurs 2013 erneut um zwei Drittel zurückgehen. Damit dürfte sich das bestehende Angebotsdefizit am globalen Palladiummarkt noch ausweiten.

Bei Platin sorgen dagegen mögliche Produktionskürzungen und Streiks beim südafrikanischen Bergbaukonzern Amplats, der Nummer 1 in der Branche, für wachsende Furcht vor Angebotsengpässen und somit steigende Notierungen. Mit den physisch besicherten Schuldverschreibungen ETFS Physical Palladium (ISIN: DE 000 A0N 62E 5) und ETFS Physical Platinum (DE 000 A0N 62D 7) profitieren Anleger eins zu eins vom weiteren Preisanstieg beider Edelmetalle. 

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