10.09.2013 17:41
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Entspannung der Syrien-Krise macht Öl deutlich billiger

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Dienstag mit der Entspannung der Syrien-Krise kräftig gesunken. Händler sprachen von der Hoffnung, dass ein Militärschlag der USA gegen Syrien und damit eine drohende Eskalation verhindert werden könnte. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober kostete am späten Nachmittag 111,07 US-Dollar. Das waren 2,65 Dollar weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI fiel um 2,78 Dollar auf 106,74 Dollar.
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    "Eine Entschärfung der Syrien-Krise drückt den Ölpreis", schrieben die Experten der Commerzbank. Brent-Öl war am Nachmittag so günstig wie seit Ende August nicht mehr. Das Regime in Damaskus hatte dem russischen Vorschlag zur Kontrolle seiner Chemiewaffen offiziell zugestimmt. Ein Militärschlag der USA gegen Syrien könnte damit möglicherweise abgewendet werden.

    Die Commerzbank verwies zudem auf jüngste Daten zu den Wetten am Ölmarkt. In der Woche zum 3. September sei die Spekulation auf einen steigenden Brent-Preis erstmals seit drei Wochen gesunken. Damals drückte bereits das Nein des britischen Parlaments zu einem Militärschlag gegen Syrien die Ölpreise. Allerdings sei das Niveau der Wetten auf einen steigenden Brent-Preis nach wie vor "außerordentlich hoch", heißt es weiter bei der Commerzbank. Darüber hinaus hatten gute Konjunkturdaten aus dem wichtigen Ölimportland China die Ölpreise ein Stück weit gestützt.

    Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ging zuletzt ebenfalls zurück. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 111,39 US-Dollar. Das waren 71 Cent weniger als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells./jkr/she

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Die Ölpreise haben sich am Dienstag leicht von ihren deutlichen Preiseinbußen vom Vortag erholt.
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