30.11.2012 08:11
Bewerten
 (0)

US-Erdgas: Achtung, Unterstützung gefährdet

US-Erdgas: Achtung, Unterstützung gefährdet
Erdgas und Gold
Der Wochenbericht des US-Energieministeriums zum Gasmarkt führte wieder einmal zu heftigen Preisreaktionen – diesmal nach unten.
von Jörg Bernhard

So verbuchte der nächstfällige Future auf Henry-Hub-Erdgas am Donnerstag ein Tagesminus in Höhe von 4,0 Prozent. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten war ein Rückgang der gelagerten Erdgasmengen um neun Milliarden Kubikfuß erwartet worden, der überraschende Zuwachs um vier Milliarden Kubikfuß löste dann eine massive Verkaufswelle aus. Verstärkt wurde die Verkaufslaune durch die Prognose milden Winterwetters für die kommende Woche. Die heizbedingte Nachfrage könnte in diesem Zeitraum Befürchtungen zufolge um ein Viertel niedriger als üblich ausfallen.
Aus charttechnischer Sicht nimmt damit die Spannung zu, schließlich nähert sich der Gaspreis nun seiner bei 3,60 Dollar verlaufenden Unterstützungszone. Sollte diese Marke verletzt werden, droht ein weiterer Rückschlag in Richtung 3,40 Dollar. Im Zuge der jüngsten Kursschwäche zog die historische 20-Tage-Volatilität mit über 38 Prozent auf den höchsten Wert seit Anfang März.
Am Freitagvormittag präsentierte sich der Gaspreis mit gehaltenen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige auf Henry-Hub-Erdgas um 0,014 auf 3,634 Dollar pro mmBtu.

Gold: Nervosität an den Terminmärkten

Der am Mittwoch zu beobachtende Ausverkauf von Gold-Futures hat die Nervosität der Marktakteure spürbar erhöht. Dies lässt sich an der Terminkurve des Gold-Volatilitäts-Index gut ablesen. Während der nächstfällige Future aktuell bei 14,0 Prozent notiert, kostet der Kontrakt mit Fälligkeit im Dezember 2013 (aktuell: 19,29 Prozent) 37 Prozent mehr. Als nächster neuralgischen Punkt haben Chartisten die Marke von 1.692 Dollar ausgemacht – hier verläuft derzeit die 100-Tage-Linie.
Am Freitagvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 1,80 auf 1.731,30 Dollar pro Feinunze.

Bildquellen: iStock
Artikel empfehlen?

Nachrichten zu Goldpreis

  • Relevant
  • Alle2
  • Medien
  • Agenturen
  • Extern
  • ?
Gold und Erdgas
Im Bereich von 1.200 Dollar scheint sich der Goldpreis derzeit ausgesprochen wohl zu fühlen - obwohl der Dollar nahe am Fünfjahreshoch notiert.
22.12.14
Credit Suisse: Gold Looks Likely to Fall in 2015 (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
22.12.14
GOLD 2015 (finanzen.net)
19.12.14
19.12.14
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.173,50-3,50
-0,30
Kupferpreis6.362,75-27,25
-0,43
Ölpreis (WTI)55,29-2,76
-4,75
Silber15,60-0,07
-0,42
Super Benzin1,280,00
0,08
Weizen199,003,00
1,53

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber
1g Goldbarren40,42
-0,2
5g Goldbarren167,71
-0,2
10g Goldbarren325,08
-0,2
1 Uz Goldbarren994,28
-0,3
Krügerrand1.009,88
-0,2
Britannia1.018,02
-0,2
Maple Leaf1.006,88
-0,2
American Eagle1.016,02
-0,2
Zum Edelmetallshop

Heute im Fokus

DAX schließt deutlich fester -- Daimler stellt höhere Dividende in Aussicht -- US-Börsen mit positiven Vorzeichen -- Telekom, Axel Springer, Siemens im Fokus

BMW ruft in USA 140 000 Fahrzeuge zurück. Streiks bei Amazon gehen weiter. Deutsche-Bank-Tochter legt CFTC-Streit bei. Aeroflot und Lufthansa Technik erweitern ihre Zusammenarbeit. Gerry Weber übernimmt Hallhuber. Russland muss Bank mit 433 Millionen Euro stützen. DIW: Kluft zwischen Arm und Reich wächst nicht mehr.
Welche Begriffe wurden in Deutschland am häufigsten gesucht?

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Umfrage

Wie viele verkaufsoffene Sonntage sollte es Ihrer Meinung nach pro Jahr geben?

Anzeige