09.11.2012 15:10
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US-Erdgas: Bodenbildung nach Hurrikan

US-Erdgas: Bodenbildung nach Hurrikan
Erdgas und Gold
Mit dem Gaspreis ging es in den vergangenen Wochen tendenziell bergab. Aus charttechnischer Sicht steigt nun die Spannung.
von Jörg Bernhard

Hurrikan Sandy wirkte sich nicht nur auf Rohöl, sondern auch auf Erdgas negativ aus. Der Ausfall von Elektrizitätswerken und die Beschädigung von Versorgungsleitungen haben die Nachfrage belastet. Daran änderte auch der gestrige Wochenbericht des US-Energieministeriums zur Lage am Erdgasmarkt nichts. Der Lagerzuwachs fiel zwar gegenüber der Vorwoche von 65 auf lediglich 21 Milliarden Kubikfuß stärker als erwartet zurück, dem Gaspreis half dieser an sich positive Umstand allerdings kaum. Auf kurze Sicht ist es wichtig, dass sich im Nordosten der USA die Versorgung mit Gas und Strom schnellstmöglich normalisiert, schließlich steht der Winter bereits vor der Tür.
Am Freitagnachmittag präsentierte sich der Gaspreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige Future auf Henry-Hub-Erdgas um 0,064 auf 3,544 Dollar pro mmBtu.

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Gold: Zunehmender Optimismus

Nach der Wahl von Barack Obama zum neuen Präsidenten der USA konnten Goldinvestoren aufatmen, schließlich steht er für eine Fortsetzung der Politik des billigen Geldes. Die Hoffnung auf niedrige Zinsen (geringe Opportunitätskosten) und die Befürchtung einer deutlichen Geldentwertung lässt das gelbe Edelmetall auf den zwölften Jahresgewinn in Folge hoffen. Der Optimismus unter Analysten ist weiterhin stark ausgeprägt. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter 33 Analysten rechnet eine große Mehrheit von 76 Prozent in der kommenden Woche mit steigenden Goldpreisen – lediglich neun Prozent sind dagegen pessimistisch gestimmt. Vor dem Wochenende bremste der starke Dollar das Edelmetall allerdings aus.
Am Freitagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit anziehenden Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 4,80 auf 1.730,80 Dollar pro Feinunze.

Bildquellen: iStock
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Gold und Rohöl
Vor dem Wochenende präsentiert sich der Goldpreis mit leicht erholten Notierungen. Aus charttechnischer Sicht wächst die Spannung.
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