29.01.2013 14:56
Bewerten
 (0)

US-Erdgas: Minus zehn Prozent in fünf Tagen

US-Erdgas: Minus zehn Prozent in fünf Tagen
Erdgas und Gold
Der Gaspreis neigt derzeit zur Schwäche. Allein zum gestrigen Wochenstart ging es mit ihm um 4,6 Prozent bergab.
von Jörg Bernhard

Dies stellte den höchsten Tagesverlust seit drei Monaten dar. Wärmer als normale Temperaturen im Mittleren Westen und Nordosten der USA – zwei besonders wichtigen Gasverbrauchsregionen – waren hierfür maßgeblich verantwortlich. Eine Wetterstudie prognostizierte sogar für März und April Temperaturen über dem Mittelwert der vergangenen 30 Jahre. Damit droht ein Winterende ohne signifikanten Erdgas-Nachfrageschub.
Aus charttechnischer Sicht wächst nun die Gefahr eines Rückfalls in Richtung der bei 3,10 Dollar verlaufenden Unterstützungszone. Analysten der Bank of America halten sogar einen Rückschlag auf drei Dollar für möglich. Noch immer belastet ein Überangebot den Preis des fossilen Energieträgers. So liegen die gelagerten Gasmengen derzeit zwar fünf Prozent unter dem vergleichbaren Stand des Vorjahres, der Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre wird allerdings um 12 Prozent überschritten. Das heißt: Die Vorzeichen für den im Frühjahr anstehenden Lageraufbau fallen nicht gerade positiv aus.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Gaspreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige Future auf Henry-Hub-Erdgas um 0,067 auf 3,222 Dollar pro mmBtu.

Anzeige
Gold kaufen
Sie möchten in physisches Gold investieren? Nutzen Sie die günstigen Konditionen im finanzen.net Goldshop.
zum Shop

Gold: Notenbanken auf der Käuferseite

Der Internationale Währungsfonds meldete, dass Russland und Kasachstan weiterhin Gold kaufen. Deren Notenbanken sollen die Bestände im Dezember um 2,1 Prozent auf 957,8 Tonnen (Russland) bzw. um 1,7 Prozent auf 115,3 Tonnen (Kasachstan) erhöht haben. Obwohl die Eurokrise an den Finanzmärkten in den vergangenen Wochen etwas in den Hintergrund geriet, scheinen die Notenbanker das gelbe Edelmetall weiterhin als attraktive Möglichkeit zur Diversifikation der Währungsreserven zu betrachten. Daran dürfte sich mittel- bis langfristig kaum etwas ändern.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 9,10 auf 1.662,00 Dollar pro Feinunze.

Bildquellen: iStock

Nachrichten zu Goldpreis

  • Relevant1
  • Alle5
  • ?
Analyse
An Investments in Goldminenaktien hatten Anleger in den vergangenen Jahren tendenziell weniger Freude. Nachdem sich aber der Goldpreis von seinem Tief erholt hat, sehen die Experten nun auch positive Auswirkungen auf die Branche der Goldproduzenten.
05:47 Uhr
04.05.16
Africa Gold Miner Randgold Sinks On Earnings (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
04.05.16
03.05.16
03.05.16

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.281,2811,28
0,89
Kupferpreis4.892,00-65,35
-1,32
Ölpreis (WTI)43,420,03
0,07
Silber17,410,04
0,20
Super Benzin1,28-0,00
-0,08
Weizen150,75-0,25
-0,17

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber
1g Goldbarren45,27
-0,1
5g Goldbarren197,45
-0,2
10g Goldbarren380,96
-0,2
1 Uz Goldbarren1.153,95
-0,2
Krügerrand1.164,19
-0,2
Maple Leaf1.164,19
-0,2
American Eagle1.174,38
-0,2
Zum Edelmetallshop

Heute im Fokus

DAX schließt im Minus -- US-Börsen rutschen ab -- Allianz-Aktionäre um Geschäftsmodell besorgt -- Siemens glänzt mit Ergebnissen -- adidas, HeidelbergCement, Deutsche Telekom im Fokus

Tesla überrascht leicht positiv. Bayer will 2016 Zulassung für Regorafenib beantragen. EZB beschließt Ende des 500-Euro-Scheins. Tesla kritisiert Kaufprämien für E-Autos wegen Preisgrenze. Apple darf keine überholten iPhones in Indien verkaufen. Auftragsflut und Vorstandsrücktritt belasten ElringKlingers Ergebnis.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Vier Aktien für den langfristigen Vermögensaufbau:
In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden vier Aktien vorgestellt, die sich aus Sicht der Redaktion für den langfristigen Vermögensaufbau eignen. Sicherheit allein war nicht das entscheidende Kriterium. Es ging auch darum, Aktien von Unternehmen auszuwählen, die aufgrund ihrer Wettbewerbsstellung aussichtsreich erscheinen und die dennoch große Wachstumschancen bieten.
Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experte
Das haben die Dax-Vorstände 2015 verdient
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Umfrage

Indizes als Basiswert sind sowohl bei Anlage- als auch bei Hebelprodukten sehr beliebt. Welchen der folgenden Indizes berücksichtigen Sie primär bei Ihrer Auswahl?