von Jörg Bernhard
Der diesjährige Winter in weiten Teilen der USA begann zunächst relativ milde und erwies sich danach als überdurchschnittlich kalt und hält sich mittlerweile ausgesprochen hartnäckig. Die deutlich stärker als prognostizierten Lagerrückgänge belegen eine starke Heizungsnachfrage. Mit einem Rückgang um 131 Milliarden Kubikfuß wurde beim jüngsten Update sowohl das Minus gegenüber dem Vorjahr (92 Milliarden Kubikfuß) als auch der Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre (107 Milliarden Kubikfuß) signifikant übertroffen. Dieser Trend könnte sich in den kommenden Wochen fortsetzen, da die Metereologen weiterhin kälter als übliche Temperaturen prognostizieren.
Am Montagnachmittag präsentierte sich der Gaspreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige Future auf Henry-Hub-Erdgas um 0,018 auf 3,611 Dollar pro mmBtu.
Gold: Lustloser Wochenstart
Der Goldpreis setzt seine Bodenbildung oberhalb der Unterstützungsmarke von 1.550 Dollar weiter fort. Obwohl Anleger viel Kapital aus ETFs abgezogen und höchstwahrscheinlich in Aktien investiert haben, hält sich das gelbe Edelmetall mittlerweile relativ stabil. Das Verteidigen der Marke von 1.500 Dollar hat nunmehr höchste Priorität, da ansonsten chartinduzierte Verkäufe drohen. In den Jahren 2011, 2012 und auch in diesem Jahr blieb diese „Hausnummer“ bislang unverletzt. Für weniger als 1.500 Dollar war eine Feinunze Gold Mitte 2011 zu haben. Da in den USA die Diskussion über ein Ende der quantitativen Lockerungsmaßnahmen wieder vom Tisch ist, könnten die zahlreichen ungelösten Probleme wieder in den Vordergrund rücken. Nach unten sollte Gold aktuell gut abgesichert sein.
Am Montagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 0,60 auf 1.577,50 Dollar pro Feinunze.
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