26.08.2013 07:26
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Ölpreise legen etwas zu

Fed als Preistreiber
Die Ölpreise sind am Montag mit leichten Gewinnen in die neue Handelswoche gestartet.
Händler nannten Spekulationen auf eine Fortsetzung der milliardenschweren Anleihekäufe durch die US-Notenbank Fed als Grund für die Kauflaune. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober kostete am Morgen 111,24 US-Dollar. Das waren 20 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI stieg um 46 Cent auf 106,88 Dollar.

    Überraschend schwache Konjunkturdaten aus den USA vom vergangenen Freitag bestimmten den Handel auch zum Wochenauftakt, sagte ein australischer Rohstoffexperte. In der größten Volkswirtschaft der Welt war der Verkauf neuer Häuser im Juli überraschend eingebrochen. Nach der Veröffentlichung der enttäuschenden Daten rechnen viele Anleger vorerst nicht mit einer Drosselung der Anleihekäufe in den USA. Mit den Käufen kurbelt die US-Notenbank die US-Wirtschaft an und sorgt so indirekt für eine stärkere Nachfrage an den Ölmärkten./jkr/stb

SINGAPUR (dpa-AFX)

Bildquellen: Calin Tatu / Shutterstock.com
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