20.03.2017 11:38
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Finanzanleger werfen das Handtuch – Stärkster Wochenrückgang bei WTI aller Zeiten

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Wir hatten in den letzten Wochen wiederholt davor gewarnt, dass der rekordhohe Optimismus der Finanzanleger bei Rohöl auf wackligen Beinen stand und eine Korrektur zu erwarten war. Dies ist nun eingetreten.

In der Woche zum 14. März kam es zu einem regelrechten Exodus der Finanzanleger. Diese haben ihre Netto-Long-Positionen bei WTI um 102 Tsd. auf 254,8 Tsd. Kontrakte reduziert. Das war der stärkste Wochenrückgang seit Beginn der Datenreihe vor mehr als 10 Jahren und stellt zugleich das niedrigste Niveau seit Anfang Dezember dar, also kurz nachdem sich die OPEC und einige Nicht-OPEC-Länder auf koordinierte Produktionskürzungen verständigt hatten. Der Ölpreisrückgang um 10% in der Berichtswoche war somit maßgeblich auf den Rückzug der spekulativen Finanzanleger zurückzuführen. Die entsprechenden Daten für Brent werden von der ICE heute Mittag veröffentlicht. Da auch der Brentölpreis in der Berichtswoche vergleichsweise stark nachgegeben hatte, ist mit einem Positionsabbau in ähnlicher Größenordnung zu rechnen.
Die Bohraktiviät in den USA steigt trotz des jüngsten Preisrückgangs weiter. In der Woche zum 17. März wurden 14 neue Ölbohrungen aufgenommen. Mit 631 hat sich die Zahl der aktiven Ölbohrungen seit dem Tief im Mai letzten Jahres verdoppelt und liegt auf dem höchsten Stand seit September 2015. Der Preisrückgang dürfte sich erst mit einigen Wochen Verzögerung in der Bohraktivität bemerkbar machen. Damit diese wieder sinkt, müsste die WTI-Terminkurve zudem im gesamten Laufzeitbereich deutlich unter 50 USD je Barrel fallen. Dies ist derzeit noch nicht der Fall.

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WKN Typ Basiswert Merkmale
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