Experten erklärten die Verluste mit Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Februar-Lieferung kostete im Mittagshandel 110,65 US-Dollar. Das waren 1,24
Dollar weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 67 Cent auf 93,60 Dollar.
"Gewinnmitnahmen ließen den Brentölpreis fallen", kommentierten Experten der Commerzbank den Handel. Am Vortag stieg der Brent-Ölpreis nach Hinweisen auf ein Abflauen der Euro-Schuldenkrise und guten Konjunkturdaten aus China zeitweise auf den höchsten Stand seit Mitte Oktober vergangenen Jahres und der US-Ölpreis auf den höchsten Stand seit dem 20. September.
Im weiteren Handelsverlauf rechnen Experten nicht mit größeren Ausschlägen bei den Ölpreisen. In den USA stehen nur wenige Konjunkturdaten aus der zweiten Reihe zur Veröffentlichung an, die an den Ölmärkten kaum für Impulse sorgen dürften.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) legte hingegen zuletzt weiter zu. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel (159 Liter) am Donnerstag im Durchschnitt 109,30 US-Dollar. Das waren 29 Cent mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
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FRANKFURT (dpa-AFX)
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