EMFIS.COM - Johannesburg 13.10.2011 (www.emfis.com)
Ungeachtet der jüngst erfolgten gewalttätigen Ausschreitungen will der südafrikanische Edelmetall-Konzern Gold Fields an seinem Explorations-Projekt in Kirgistan festhalten.
Wie ein Sprecher des Talas Copper
Gold Joint-Ventures zwischen Gold Fields und Orsu Metals bestätigte kam es kürzlich zu einem weiteren bewaffneten Überfall auf das Erkundungscamp in den Bergen der ehemaligen Sowjetrepublik. Diese Angriff ist bereits der zweite in diesem Jahr und stellt den vorläufigen Höhepunkt in einer Reihe von Attacken dar. Verletzt wurde niemand, aber das Camp kann bis auf weiteres nicht genutzt werden.
Bohrarbeiten sollen weiter laufenDies stellt die Beteiligten vor kleinere Schwierigkeiten, nachdem die lokalen Behörden die Unternehmen überzeugt haben, mit den Bohrarbeiten fort zu fahren. Man will jetzt nach Ausweichmöglichkeiten Ausschau halten und wird diesbezüglich sicherlich auch fündig werden. Immerhin haben die Partner vor, in den kommenden gut drei Jahren bis zu 25 Millionen
Dollar in die Erkundung der Gebiete zu investieren. Ein solches Vorhaben wird ganz bestimmt nicht scheitern, weil man ein neues Camp errichten muss.
Da es vor allem für Gold Fields von existenzieller Bedeutung ist, neue Lagerstätten aufzuspüren, ist es sinnvoll die Exploration nicht einzustellen, auch wenn die permanenten gewalttätigen Angriffe das Vorhaben immer wieder erschweren dürften.