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21.12.2011 15:43

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GOLD, SILBER UND ROHÖL

Silber & Gold: Im Gleichschritt erholt



Ausverkauf bei Gold und Silber gestoppt
Bei den Edelmetallen Gold und Silber scheint der jüngste Ausverkauf wieder vergessen zu sein – beide liegen im Plus.

von Jörg Bernhard

Allerdings ist vom gewohnten Hebel bei Silber gegenüber seinem großen Bruder (Gold) kaum etwas zu spüren. Während das gelbe Edelmetall sein Dezembertief bislang um 3,5 Prozent hinter sich lassen konnte, übertraf Silber das eigene Monatstief um vier Prozent. An der deutlich höheren Volatilität von Silber hat sich allerdings nichts geändert. Die historische 20-Tage-Volatilität von Silber liegt aktuell bei 44,5 Prozent, während die vergleichbare Kennzahl des Goldpreises bei 24,8 Prozent liegt. In den vergangenen Tagen hat sich allerdings das Gold/Silber-Verhältnis auf 55 erhöht und befindet sich damit in der Nähe seines 14-Monatshochs. Unter diesem Aspekt sowie aus charttechnischer Sicht sieht Silber derzeit etwas attraktiver aus.

Am Mittwochnachmittag zeigten sich beide Edelmetalle mit stabilen Notierungen. Bis gegen 15.30 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 1,60 auf 1.616,00 Dollar pro Feinunze, während beim Silber-Future (März) ein ein Minus von 0,191 auf 29,345 Dollar zu Buche schlug.

Ölpreis: Warten auf aktuelle Lagerdaten

Im Gefolge anziehender Aktienkurse und eines schwächeren Dollars bewegte sich der Ölpreis weiter in höhere Kursregionen. Am Nachmittag könnte es noch einmal neue Impulse geben. Gegen 16.30 Uhr steht nämlich der wöchentliche Rohölbericht der Energy Information Administration zur Bekanntgabe an. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten wird mit einem Rückgang der gelagerten Ölmengen um über zwei Millionen Barrel gerechnet. Das American Petroleum Institute meldete am Vorabend sogar einen „Lagerschwund“ in Höhe von 4,6 Millionen Barrel. Diese fundamental positiven Faktoren sowie geopolitische Risiken im Iran und Kasachstan dürften einem deutlichen Preisverfall derzeit entgegenstehen.

Am Mittwochnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit stark steigenden Notierungen. Bis gegen 15.30 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,67 auf 97,91 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,43 auf 107,16 Dollar anzog.

Bildquellen: Julian Mezger

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