27.06.2013 14:54

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GOLD UND ERDGAS

Gold: Erneut ins Minus gedreht



Gold: Erneut ins Minus gedreht
Der Kampf zwischen Bullen und Bären geht beim gelben Edelmetall auch auf dem reduzierten Kursniveau weiter. Aktuell haben letztere das Nachsehen.

von Jörg Bernhard

Es sieht fast schon wie ein Käuferstreik aus. Während im April asiatische Anleger große Mengen Gold aufnahmen, war von dieser Stütze in der zweiten Junihälfte nichts zu spüren. In China gab es im Bankensektor in den vergangenen Tagen zwar erhebliche Verwerfungen, eine Flucht in den „sicheren Hafen Gold“ blieb dennoch aus. Und indische Goldfans fallen als potenzielle Goldretter ebenfalls aus, nachdem die indische Regierung potenziellen Goldkäufer in dieser Woche zusätzliche Daumenschrauben angelegt hat. Mittlerweile dürfen auch regionale Banken bei der Vergabe von Krediten Gold als Sicherheiten nicht akzeptieren. Die Maßnahmen verfehlen nicht ihre Wirkung. Laut indischem Finanzminister haben sich die Importe bereits mehr als gedrittelt.
Am Donnerstagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit leicht erholten Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 3,40 auf 1.233,20 Dollar pro Feinunze.

US-Erdgas: 200-Tage-Linie gefährdet

Während der diesjährige Winter einen massiven Anstieg der nachgefragten Erdgasmenge und sinkende Lagermengen auslöste, scheint der Sommer diesbezüglich eher zu enttäuschen. Weil heißes Sommerwetter derzeit kein Thema zu werden scheint, laufen die Klimaanlagen eher auf Sparflamme – was sich in einer mauen Gasnachfrage bei Elektrizitätswerken niederschlägt. Am Nachmittag könnte es am Gasmarkt wieder einmal hektisch werden, da um 16.30 Uhr die US-Energiebehörde EIA ihren Wochenbericht zum Erdgasmarkt veröffentlichen wird.
Aus charttechnischer Sicht beschäftigt die Marktakteure derzeit vor allem ein Thema: der drohende Rutsch unter die 200-Tage-Linie. Des Weiteren befindet sich der Gaspreis aktuell an der unteren Begrenzung des mittelfristigen Aufwärtstrendkanals. Für ein hohes Maß an Spannung dürfte damit auf jeden Fall gesorgt sein.
Am Donnerstagnachmittag präsentierte sich der Gaspreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige Future auf Henry-Hub-Erdgas um 0,006 auf 3,731 Dollar pro mmBtu.

Bildquellen: Netfalls - Remy Musser / Shutterstock.com

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Kommentare zu diesem Artikel

maxster schrieb:
27.06.2013 18:27:47

Ich denke 408 Bewertungen mit mangelhaft dürften für sich sprechen!!! Ich frage mich woher der Herr Bernhard seine Informationen bezieht oder ob er für seine ständige Panikmache bezahlt wird.

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