von Jörg Bernhard
Die Marktakteure interpretierten die niedrige Zahl neuer Arbeitsloser als Indiz dafür, dass die Notwendigkeit geldpolitischer Lockerungsmaßnahmen dadurch abgenommen hat, zumal US-Notenbanker zuvor in Statements immer wieder die Entwicklung des Arbeitsmarktes als wichtigen Einflussfaktor betont hatten. Physisch besicherte Goldprodukte verzeichneten daraufhin signifikante Abflüsse von über fünf Tonnen, den stärksten Rückgang seit drei Wochen. Um 16.00 Uhr gibt es Neuigkeiten aus dem Immobiliensektor, wenn die Dezemberverkäufe neuer US-Eigenheime veröffentlicht werden. Aus charttechnischer Sicht fällt vor allem eines auf: Die Marke von 1.700 Dollar scheint sich zur markanten Hürde zu entwickeln. Seit Mitte Dezember musste der Goldpreis bereits dreimal vor ihr kapitulieren.
Am Freitagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit fallenden Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 8,90 auf 1.661,00 Dollar pro Feinunze.
US-Erdgas: Absacker nach EIA-Bericht verdaut
Auf den Wochenbericht des US-Energieministeriums reagierte der Gaspreis mit einem markanten Preisverfall. Die gelagerten Gasmengen hatten sich in der vergangenen Woche zwar um 172 Milliarden Kubikfuß reduziert, an den Märkten war aber ein noch stärkeres Minus erwartet worden. Dies brachte dem Energieträger einen Tagesverlust in Höhe von drei Prozent ein. Aus charttechnischer Sicht ist es nun wichtig, dass die Marke von 3,35 Dollar hält. Hier verläuft nämlich eine wichtige Unterstützung.
Am Freitagnachmittag präsentierte sich der Gaspreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige Future auf Henry-Hub-Erdgas um 0,019 auf 3,465 Dollar pro mmBtu.
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