01.03.2013 15:10
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Gold: Leicht erholt ins Wochenende

Gold: Leicht erholt ins Wochenende
Gold und Erdgas
Der Ausverkauf beim weltgrößten Gold-ETF ist noch immer nicht gestoppt – trotz aller Krisenängste dies- wie jenseits des Atlantiks.
von Jörg Bernhard

Am gestrigen Donnerstag verbuchte der SPDR Gold Shares einen Rückgang der gehaltenen Goldmenge von 1.258,40 auf 1.254,49 Tonnen, das zwölfte Minus in Folge. Aktien hui, Gold pfui – auf diesen Nenner lässt sich die Entwicklung des gelben Edelmetalls in den vergangenen Monaten bringen. Im Februar belief sich der Verlust auf 4,5 Prozent und stellte den schlechtesten Monat seit Mai 2012 und das fünfte Minus in Folge dar. Weil Investoren Aktien dank guter wirtschaftlicher Perspektiven attraktiver einschätzen, wird viel Geld aus dem sicheren Hafen abgezogen. Der starke Dollar belastet den Goldpreis über die negative Korrelation zusätzlich. Der für den Abend erwartete COT-Report (Commitments of Traders) der CFTC dürfte diese Fluchtbewegung wieder einmal belegen.
Am Freitagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 4,50 auf 1.582,60 Dollar pro Feinunze.

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US-Erdgas: Lagerrückgang verstärkt sich

Der Gaspreis kann sich weiterhin der markanten Ölpreisschwäche entziehen. Der am Donnerstagnachmittag veröffentlichte EIA-Wochenbericht wies eine robuste Gas-Nachfrage aus. So nahm das Lagerminus auf Wochensicht von 127 auf 171 Milliarden Kubikfuß zu und fiel damit zum zweiten Mal in Folge stärker als erwartet aus. Aufgrund des bevorstehenden Winterendes und angesichts der relativ hohen Lagerbestände dürfte es dem Gaspreis allerdings schwer fallen, weiter anzusteigen – zumal nun charttechnische Widerstände auftreten.
Am Freitagnachmittag präsentierte sich der Gaspreis mit relativ stabilen Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige Future auf Henry-Hub-Erdgas um 0,009 auf 3,477 Dollar pro mmBtu.

Bildquellen: Lisa S. / Shutterstock.com, Worldpics /Shutterstock.com

Die beliebtesten Rohstoffe

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Deutlich mehr prekäre Kredite Wells Fargo. Börsengang der Bahn 'vom Tisch'. Barclays wirft Ballast ab. Repsol trotzt niedrigen Ölpreisen. Höhere Kosten lasten auf Fitbit-Gewinn. BT Group profitiert von Internetkunden. IG Metall droht mit 24-Stunden-Streiks. Ölpreise steigen deutlich. Tesla verfolgt ehrgeizige Pläne.
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