12.04.2013 07:58
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US-Erdgas: Relative Stärke hält an

US-Erdgas: Relative Stärke hält an
Gold und Erdgas
Nach dem Wochenbericht der US-Energiebehörde tendierte der Preis für US-Erdgas auf dem erhöhten Niveau stabil. Bei den Lagermengen ging es erneut bergab.
von Jörg Bernhard

Der Frühling hat sich nicht nur hierzulande, sondern auch in den USA erheblich verspätet. Die ungewöhnlich tiefen Temperaturen in wichtigen Gas-Absatzregionen haben die gelagerten Gasmengen um 12 Milliarden Kubikfuß sinken. Dies stellte den siebten Lagerrückgang innerhalb von acht Wochen dar. In der vergleichbaren Vorjahresperiode stiegen die Vorräte um 11 Milliarden Kubikfuß, im Durchschnitt der vorigen fünf Jahre sogar um 15 Milliarden. Durch den kalten und hartnäckigen Winter dürfte das Angebot an Erdgas das vergleichbare Vorjahresniveau um ungefähr ein Drittel unterschreiten. Zur Erinnerung: Vor einem Jahr befürchteten viele Gasexperten, dass sich im Laufe des Jahres die Lagerkapazitäten erschöpfen und es zu einem massiven Ausverkauf kommen könnte – diese Sorgen haben sich mittlerweile verflüchtigt.
Am Freitagvormittag präsentierte sich der Gaspreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MESZ) erhöhte sich der nächstfällige Future auf Henry-Hub-Erdgas um 0,015 auf 4.154 Dollar pro mmBtu.
Gold: Rückenwind dank Dollarschwäche

Weil Berichte bevorstehender Goldverkäufe Zyperns dementiert wurden und der Dollar zugleich schwächer tendierte, setzte das gelbe Edelmetall zu einer spürbaren Erholung an. Unter ETF-Investoren bleibt der sichere Hafen allerdings wenig gefragt. Dies lässt sich an der gehaltenen Goldmenge des weltgrößten Gold-ETFs sehr gut ablesen. Diese fiel nämlich seit ihrem Dezemberhoch von über 1.353 Tonnen auf 1.181 Tonnen zurück.
Am Freitagvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Juni) um 2,40 auf 1.562,50 Dollar pro Feinunze.

Bildquellen: iStock
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