29.05.2013 08:23
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Kupfer: Markante Erholung dank US-Immobilien

Kupfer: Markante Erholung dank US-Immobilien
Gold und Kupfer
Die stärker als erwartet ausgefallene Erholung des S&P Case-Shiller-Hauspreisindex hat auch den Kupferpreis stabilisiert. Weitere Verkäufe dürften damit erst einmal vom Tisch sein.
von Jörg Bernhard

Am gestrigen Dienstag gab es bei der Bekanntgabe des Hauspreisindex eine positive Überraschung. Erstmals seit Mai 2006 kletterten die Preise in 20 US-Großstädten zweistellig. Weil der robuste Immobilienmarkt über elektrische Kabel, Rohrleitungen und andere Anwendungen als wichtiger Nachfrager von Kupfer gilt, setzte das rote Industriemetalle zu einer markanten Stabilisierung an. Diese wurde dann später durch eine positive Überraschung beim Index zum Konsumentenvertrauen zusätzlich unterstützt. Die eingetrübten Konjunkturperspektiven Chinas traten somit etwas in den Hintergrund. Die am frühen Morgen gemeldeten japanischen Einzelhandelszahlen für April fielen gegenüber dem Vorjahresniveau um 0,1 Prozent etwas schwächer als erwartet zurück. Von dort sind keine positiven Impulse für den Kupfermarkt zu erwarten. Als wichtigste Abnehmer dürften weiterhin China und die USA den Takt für den Kupferpreis vorgeben.
Am Mittwochvormittag präsentierte sich der Kupferpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.10 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte US-Future auf High-Grade-Copper (Juli) um 0,014 auf 3,3010 Dollar pro Pfund.

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Gold: Inflation kein Problem

Am Nachmittag steht die Bekanntgabe vorläufiger Zahlen zur deutschen Inflationsrate an. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten soll sich diese von 1,2 Prozent (April) auf 1,4 Prozent erhöht haben, was allerdings kein größeres Problem darstellen dürfte. Der weltgrößte Gold-ETF SPDR Gold Shares wies nach dem handelsfreien US-Feiertag erneut eine rückläufige Nachfrage aus. So reduzierte sich dessen gehaltene Goldmenge am gestrigen Dienstag von 1.016,16 auf 1.012,25 Tonnen. Damit droht demnächst ein Rutsch in den dreistelligen Bereich.
Am Mittwochvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.10 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Juni) um 3,00 auf 1.381,90 Dollar pro Feinunze.

Bildquellen: Shchipkova Elena / Shutterstock.com, xfox01 / Shutterstock.com

Nachrichten zu Goldpreis

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Seit 1998 bin ich an der Börse aktiv und lese seitdem immer wieder von Gerüchten und Vorwürfen, die Edelmetallmärkte würden manipuliert von einigen wenigen Großbanken.
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