14.03.2013 07:55
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Gold: Bodenbildung geht weiter

Gold: Bodenbildung geht weiter
Gold und Orangensaft
Der Goldpreis scheiterte bereits den zweiten Tag in Folge an der Marke von 1.600 Dollar. Derzeit kann man dem gelben Edelmetall allenfalls eine Bodenbildung attestieren.
von Jörg Bernhard

Der Februar war von einer markanten Goldpreisschwäche und einer anziehenden Volatilität gekennzeichnet. So kletterte die historische 20-Tage-Volatilität von 10 auf aktuell 13 Prozent. Dies belegt die wachsende Unsicherheit bezüglich der weiteren Richtung des Goldpreises. So richtig dramatisch kann man diese Entwicklung allerdings noch nicht bezeichnen, schließlich wies die anerkannte Risikokennzahl im Sommer vergangenen Jahres einen deutlich höheren Wert von 23 Prozent auf. Verglichen mit anderen Vermögensklassen kann man die Kursschwankungsintensität des gelben Edelmetalls als moderat bezeichnen. Viele Indizes schwanken stärker, obwohl ihnen systembedingt bereits eine Diversifikation auf mehrere Aktien zugrunde liegt.
Am Donnerstagvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 1,50 auf 1.586,90 Dollar pro Feinunze.

Orangensaft: Neue Jahreshochs markiert

Im März ging es mit dem Preis für Orangensaftkonzentrat steil bergauf. In der Spitze legte der ICE-Future um mehr als 13 Prozent zu. Das US-Landwirtschaftsministerium hat vergangenen Freitag wieder einmal seine Ernteprognosen nach unten revidiert – diesmal um 1,4 Prozent gegenüber der vorherigen Prognose. Seit Start der Erntesaison (Oktober) beläuft sich die Kürzung auf fast zehn Prozent. Dies liegt vor allem an Berichten über massiven Krankheitsbefall von Orangenplantagen in Florida.
Am Mittwoch präsentierte sich der Orangensaftpreis mit relativ stabilen Notierungen. So schloss sich der nächstfällige ICE-Future auf Orangensaftkonzentrat um 1,00 auf 136,50 US-Cents pro Pfund.

Bildquellen: filmfoto / Shutterstock.com
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