22.11.2012 08:14
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Orangensaft: Seit Anfang des Monats plus 18 Prozent

Orangensaft: Seit Anfang des Monats plus 18 Prozent
Gold und Orangensaft
Während die meisten Rohstoffe in den vergangenen Wochen keine großen Sprünge nach oben machten, ging es bei Futures auf Orangensaftkonzentrat steil bergauf.
von Jörg Bernhard

Als Auslöser der Kursrally machten Marktbeobachter Sorgen aus, dass potenziell mögliche Frostschäden in Florida die Pflanzen und Ernteerträge der wichtigsten US-Anbauregion dezimieren könnten. Ein Rohstoffexperte brachte in diesem Zusammenhang eine gegenüber dem Vorjahr um 10 Prozent reduzierte Minderernte ins Spiel. Metereologische Wetterprognosen gehen für die kommenden Monate von einem erhöhten Frostrisiko aus. Doch die Gefahr, dass Spekulanten mit ihren Wetten auf steigende Orangensaftpreise Schiffbruch erleiden könnten, ist nicht von der Hand zu weisen. Grund: Der Durst der Konsumenten nach dem gesunden Vitamin-Drink hat zuletzt spürbar nachgelassen.
Aus charttechnischer Sicht scheint die Luft ebenfalls dünner zu werden. Im Bereich von 130 US-Cents befindet sich nämlich eine massive Widerstandszone. Timingindikatoren wie die Bollingerbänder oder der Relative-Stärke-Index deuten aktuelle auf eine überkaufte Lage hin. Fazit: Die Wahrscheinlichkeit eines technischen Rückschlags ist relativ hoch.
Am Mittwoch schloss der Preis für Orangensaft höher. Der nächstfällige Future auf Orangensaftkonzentrat stieg um 0,16 auf 86,91 US-Cents pro Pfund an.

Gold: Notenbanken in Kauflaune

Laut dem Goldminenverband World Gold Council haben Notenbanken in den ersten neun Monaten 373,90 Tonnen Gold gekauft. Bis Ende des Jahres dürfte sich diese Menge auf 450 bis 500 Tonnen erhöhen. Zusammen mit den Stützungsaktionen der Fed und EZB gelten sie somit als wichtige Stützpfeiler für weiter steigende Goldpreise. Daran dürfte sich weder kurz- noch mittelfristig etwas ändern.
Am Donnerstagvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 1,30 auf 1.730,60 Dollar pro Feinunze.

Bildquellen: Daniel Rennen/Pixelio
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