07.05.2013 08:11
Bewerten
 (369)

Gold: Abflüsse bei ETFs lassen nach

Gold: Abflüsse bei ETFs lassen nach
Gold und Rohöl
Der Goldpreis beweist derzeit weiterhin relative Stärke und hält sich trotz positiver Konjunkturdaten relativ wacker.
von Jörg Bernhard

Zum gestrigen Wochenstart gab es zum Beispiel beim weltgrößten Gold-ETF SPDR Gold Shares einen leichten Rückgang der gehaltenen Goldmenge zu beobachten. Sie reduzierte sich nämlich von 1.065,61 auf 1.062,30 Tonnen. Zur Erinnerung: Im April wurde der ETF im Durchschnitt 6,6 Tonnen leichter pro Tag. Das gelbe Edelmetall leidet weiterhin darunter, dass Investoren in der gegenwärtigen Marktlage die internationalen Aktienmärkte als interessantere Option einstufen. Deren mitunter ausgesprochen attraktiven Dividendenrenditen lassen Gold mit Blick auf das Erzielen regelmäßiger Geldeinnahmen (Zinsen oder Dividenden) derzeit relativ blass aussehen. Aber dies stellt nun einmal den Preis für die Sicherheit dar, dass das Edelmetall auf keinen Fall wertlos werden kann.
Am Dienstagvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 7.55 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Juni) um 6,70 auf 1.461,30 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Europäische Konjunkturdaten ante portas

Am Dienstagvormittag dürfte sich das Interesse an den Energiemärkten auf die anstehenden Konjunkturindikatoren aus Europa fokussieren. In diesem Zusammenhang könnten aktuelle Daten aus Frankreich (Industrieproduktion und Handelsbilanz) sowie Deutschland (Auftragseingang der Industrie) neue Impulse generieren. Am Nachmittag stehen in den USA dann gleich drei Indikatoren zur Bekanntgabe an, die Hinweise über den Gemütszustand der US-Konsumenten liefern werden. Konkret handelt es sich dabei um die von Goldman Sachs ermittelten Umsätze in US-Ladenketten, den Konjunkturbericht Redbook sowie die Entwicklung der US-Konsumentenkredite. Traditionell hängt das Wohl und Wehe der US-Wirtschaft - und damit auch der Ölpreis - sehr stark vom Binnenkonsum ab.
Am Dienstagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 7.55 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,77 auf 95,39 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,47 auf 104,99 Dollar zurückfiel.

Bildquellen: farbled / Shutterstock.com
Artikel empfehlen?

Nachrichten zu Goldpreis

  • Relevant
  • Alle1
  • Medien
  • Agenturen
  • Extern
  • ?
Goldpreis
Der am Freitagabend veröffentlichte Commitments of Traders-Report der US-Aufsichtsbehörde CFTC wies unter den großen Goldspekulanten einen kräftig gestiegenen Optimismus aus.
19.12.14
19.12.14
17.12.14
16.12.14
15.12.14
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.194,55-3,60
-0,30
Kupferpreis6.390,0078,00
1,24
Ölpreis (WTI)58,053,24
5,91
Silber16,090,21
1,32
Super Benzin1,28-0,00
-0,08
Weizen196,00-4,00
-2,00

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber
1g Goldbarren40,97
0,0
5g Goldbarren170,45
0,0
10g Goldbarren330,53
0,0
1 Uz Goldbarren1.011,25
0,0
Krügerrand1.026,88
0,0
Britannia1.035,02
0,0
Maple Leaf1.023,84
0,0
American Eagle1.032,99
0,0
Zum Edelmetallshop

Heute im Fokus

DAX geht schwächer ins Wochenende -- MorphoSys-Aktie und Roche-Aktie fallen kräftig -- US-Börsen in der Gewinnzone -- GfK-Konsumklima auf höchstem Stand seit acht Jahren

BayernLB verklagt Ecclestone. Euro gibt leicht nach. Studio Babelsberg erwartet für 2014 Millionenverlust. Sartorius verkauft Sparte. Ölpreise deutlich gestiegen. Verdi ruft an vier Amazon-Standorten zu Streiks bis Heiligabend auf. Allianz stimmt Vergleich nach Amoklauf von Winnenden zu. Facebook will mehr über Datenschutz informieren.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Welche Unternehmen sind am attraktivsten für Informatiker?

Diese Flughäfen werden hoch frequentiert

Umfrage

Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich mit Haut und Haar für das Freihandelsabkommen mit den USA stark machen. Was halten Sie von TTIP?

Anzeige