13.02.2013 14:56

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GOLD UND ROHÖL

Gold: Bodenbildungsphase bei 1.650 Dollar



Gold: Bodenbildungsphase bei 1.650 Dollar
Der Atomtest Nordkoreas verhinderte einen weiteren Absacker des Goldpreises und sorgte für eine Bodenbildung im Bereich von 1.650 Dollar.

von Jörg Bernhard

Die nachgebende Tendenz beim Dollar half dem gelben Edelmetall ebenfalls wieder auf die Beine, nachdem der Goldpreis zum Wochenstart auf das niedrigste Niveau seit über einem Monat abgerutscht war. Unter charttechnischen Aspekten bewegt man sich zwar weiterhin signifikant unter der 200-Tage-Linie, die markante Unterstützungszone im Bereich von 1.630 bis 1.640 Dollar sollte das Edelmetall allerdings nach unten hin gut absichern.
Am Mittwochnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 2,20 auf 1.651,80 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Keine Überraschung beim US-Einzelhandel

Die Januarzahlen zum US-Einzelhandel fielen wie erwartet aus und führten danach beim Ölpreis zu stagnierenden Notierungen. Mit plus 0,1 Prozent wurde die prognostizierte Wachstumsrate in etwa getroffen. Derzeit verdichten sich die Anzeichen, dass die Weltkonjunktur von einer markanten Schwächephase – trotz aller Probleme – verschont bleiben könnte. Technische Analysten von Barclays halten sogar einen Test der psychologisch wichtigen Marke von 100 Dollar für wahrscheinlich. So hoch notierte der WTI-Future zuletzt Mitte September. In den nächsten beiden Tagen stehen noch zwei besonders wichtige Konjunkturtermine auf der Agenda: die wöchentlichen Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe (Donnerstag) sowie die Januarzahlen zur Industrieproduktion (Freitag). Sie könnten dem Ölpreis – je nach Tenor – neue Impulse verleihen.
Am Mittwochnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,30 auf 97,81 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,10 auf 118,76 Dollar anzog.

Bildquellen: Sebastian Duda / Shutterstock.com

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Kommentare zu diesem Artikel

9mm-blade schrieb:
14.02.2013 19:09:21

Verstehe...

herbertgoergens schrieb:
14.02.2013 18:08:22

Achja - Barzahlung bei Abholung und Goldprüfset unterm Arm oder Heräus mit Holo - also für mich ein überschaubares
Risiko

herbertgoergens schrieb:
14.02.2013 18:06:08

Sparkasse: Ausgabeaufschlag über 50 Euro - Lieferzeit zuletzt 14 Tage und dann wollte man mir auch noch den Preis vom 14 Tage späteren Abholtag in Rechung stellen und nicht vom Bestelltag also Kauftag. DARUM! Ich kaufe keine Barren mehr bei den Schlipsträgern. Bin aber natürlich ne Ausnahme, hihi

9mm-blade schrieb:
14.02.2013 15:49:43

Bisher war es immer möglich,trotz Ausgabeaufschlag am Bankschalter deutlich günstiger als bei dubiosen Ebay-Angeboten zu aktuellen Tagespreisen Gold zu kaufen. Wieso jemand bereit sein soll, bei Ebay deutlich mehr zu bezahlen, weil dort die Nachfrage den Preis regeln soll,erschließt sich mir nicht.

herbertgoergens schrieb:
Wertung: 1/5

14.02.2013 14:00:14

Angebot und Nachfrage regeln dort den Preis. Berücksichtigt man die Ausgabeaufschläge der Banken scheint es sich doch zu lohnen. Außerdem ist ein Privatverkauf von zertifizierten und echten Barren als Tafelgeschäft bei Ebay hinsichtlich eines eventuellen Goldhandelsverbotes recht sinnvoll.

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