23.11.2012 07:44
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Gold: Breites Kaufinteresse hält an

Gold: Breites Kaufinteresse hält an
Gold und Rohöl
Obwohl die internationalen Aktienmärkte zuletzt zu einer Erholung ansetzten, war auch die Krisenwährung Gold weiterhin gefragt.
von Jörg Bernhard

Das Interesse war breit gefächert und kam ETFs zugute, deren gelagerte Goldmengen sich weiterhin auf Rekordniveau bewegen. In den vergangenen Wochen kam eine markante Nachfrage aber auch aus völlig anderen „Ecken“, nämlich von diversen Schwellenländer-Notenbanken. Sie sorgen sich mehr und mehr, dass ihre Währungsreserven zu sehr von überschuldeten Währungen wie Dollar und Euro dominiert werden. Als besonders eifriger Goldkäufer entpuppte sich in diesem Zusammenhang Brasilien, dessen Goldbestände mittlerweile das höchste Niveau seit elf Jahren erreicht haben. Und auch die Münznachfrage scheint wieder anzuziehen. Im November wurden bereits 67.000 Feinunzen des gelben Edelmetalls verkauft, wodurch bereits die kompletten Oktoberverkaufszahlen übertroffen wurden. Hochgerechnet auf den Gesamtmonat könnten 100.500 Unzen an den Anleger gebracht werden, was gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat einem Plus von 145 Prozent entsprechen würde. Triftige Argumente für einen Trendwechsel nach unten lassen sich derzeit nicht ausmachen.
Am Freitagvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 3,10 auf 1.731,30 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Lustloser Handel geht weiter

Nachdem der gestrige Handelstag aufgrund des US-Feiertags relativ ruhig verlief, stehen vor dem Wochenende diesseits des Atlantiks noch einige Konjunkturindikatoren zur Bekanntgabe an. So dürften sich die Marktakteure vor allem für das revidierte deutsche BIP-Wachstum im dritten Quartal (8.00 Uhr) und den Ifo-Geschäftsklimaindex (10.00 Uhr) interessieren. In den USA stehen hingegen keine Highlights auf der Agenda. An der New Yorker Börse dürfte die verkürzte Handelssitzung bis 19.00 Uhr einen weiteren umsatzschwachen und möglicherweisen ereignisarmen Tag mit sich bringen.
Am Freitagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit etwas schwächeren Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,15 auf 87,23 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,25 auf 110,30 Dollar zurückfiel.

Bildquellen: I Pilon / Shutterstock.com
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Das gelbe Edelmetall präsentiert sich zur Wochenmitte im Zuge einer leichten Dollarschwäche etwas höher.
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Gold Inches Higher; Firm Sees Price Bottoming at $1,080 in '15 (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
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Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.203,55-0,65
-0,05
Kupferpreis6.038,0014,00
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Ölpreis (WTI)49,592,10
4,42
Silber16,95-0,01
-0,05
Super Benzin1,390,00
0,07
Weizen191,003,50
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Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
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1g Goldbarren44,96
-0,0
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-0,1
10g Goldbarren378,51
-0,1
1 Uz Goldbarren1.156,70
-0,1
Krügerrand1.169,99
-0,1
Britannia1.180,17
-0,1
Maple Leaf1.166,67
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American Eagle1.177,85
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DAX schließt wieder über 12.000 Punkten -- US-Börsen leicht schwächer -- Daimler-Chef Zetsche soll Vertragsverlängerung erhalten -- Lufthansa im Fokus

Eurokurs weiter unter 1,08 US-Dollar. Lufthansa verspricht langfristige Hilfe. BMW legt in den USA deutlich zu. Ölpreise steigen stark. Griechenland will sich nicht an IWF-Zahlungsfrist halten. Agrarkonzern Monsanto verdient weniger und wird wegen Dollarstärke vorsichtig.
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