08.01.2013 14:55
Bewerten
 (7)

Gold: Chinas Nachfrage boomt

Gold: Chinas Nachfrage boomt
Gold und Rohöl
Das Interesse der Chinesen an Gold befindet sich wieder im Aufwind. Darauf deuten die Importzahlen aus Hongkong sowie die Futures-Umsätze in Shanghai hin.
von Jörg Bernhard

Mit 90,764 Tonnen floss im November über 90 Prozent mehr Gold aus Hongkong auf das chinesische Festland als ein Monat zuvor. Verglichen mit dem Vorjahresmonat fiel die importierte Goldmenge allerdings 11,5 Prozent geringer aus. Und auch an den Terminmärkten ist das gelbe Edelmetall derzeit alles andere als verpönt. Am gestrigen Montag erzielte der physische Goldkontrakt in Shanghai einen Rekordumsatz von 19.505 Kilogramm. Dieser gestiegene Goldappetit dürfte auf zwei Faktoren zurückzuführen sein: das relativ niedrige Goldpreisniveau sowie die robuste Entwicklung der chinesischen Wirtschaft.
Aus charttechnischer Sicht sorgt derzeit vor allem der Kampf um die 200-Tage-Linie für ein hohes Maß an Unsicherheit. „So richtig markant“ wurde die Linie bislang aber noch nicht nach unten hin durchbrochen – Verkaufspanik ist daher fehl am Platz.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit anziehenden Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 5,20 auf 1.651,50 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Auf erhöhtem Niveau stabil

Der Ölpreis bewies zum Start ins neue Handelsjahr relative Stärke. Sowohl die US-Sorte WTI als auch die Nordseemarke Brent befindet sich in der Nähe ihres jeweiligen Dreimonatshochs. Letztere profitierte auf kurze Sicht vor allem von einer stärker als erwartet ausgefallenen Stimmungsaufhellung beim Geschäftsklima und bezüglich der Konsumlaune in Europa. Aus charttechnischer Sicht wird bei beiden Futures nun aber die Luft dünner. So treten bei WTI im Bereich von 94 und bei Brent bei 113 Dollar erhebliche Widerstände auf. Ohne Rückenwind von den Aktienmärkten und von der Konjunkturfront dürfte deren Überwinden ein schwieriges Unterfangen werden.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit etwas höheren Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,27 auf 93,46 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,70 auf 112,10 Dollar anzog.

Bildquellen: FikMik / Shutterstock.com
Artikel empfehlen?

Nachrichten zu Goldpreis

  • Relevant
  • Alle
  • Medien
  • Agenturen
  • Extern
  • ?
Gold und Weizen
Vor dem Gang ins Wochenende will sich das gelbe Edelmetall nicht von der Marke von 1.200 Dollar verabschieden. Diese wirkt weiterhin wie ein Magnet.
19.12.14
17.12.14
16.12.14
15.12.14
15.12.14
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.194,55-3,60
-0,30
Kupferpreis6.390,0078,00
1,24
Ölpreis (WTI)58,053,24
5,91
Silber16,090,21
1,32
Super Benzin1,28-0,01
-0,39
Weizen196,00-4,00
-2,00

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber
1g Goldbarren40,97
0,0
5g Goldbarren170,45
0,0
10g Goldbarren330,53
0,0
1 Uz Goldbarren1.011,25
0,0
Krügerrand1.026,88
0,0
Britannia1.035,02
0,0
Maple Leaf1.023,84
0,0
American Eagle1.032,99
0,0
Zum Edelmetallshop

Heute im Fokus

DAX geht schwächer ins Wochenende -- MorphoSys-Aktie und Roche-Aktie fallen kräftig -- US-Börsen in der Gewinnzone -- GfK-Konsumklima auf höchstem Stand seit acht Jahren

BayernLB verklagt Ecclestone. Euro gibt leicht nach. Studio Babelsberg erwartet für 2014 Millionenverlust. Sartorius verkauft Sparte. Ölpreise deutlich gestiegen. Verdi ruft an vier Amazon-Standorten zu Streiks bis Heiligabend auf. Allianz stimmt Vergleich nach Amoklauf von Winnenden zu. Facebook will mehr über Datenschutz informieren.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Welche Unternehmen sind am attraktivsten für Informatiker?

Diese Flughäfen werden hoch frequentiert

Umfrage

Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich mit Haut und Haar für das Freihandelsabkommen mit den USA stark machen. Was halten Sie von TTIP?

Anzeige