18.03.2013 08:10

Senden
GOLD UND ROHÖL

Gold: Comeback dank Zypern



Gold: Comeback dank Zypern
Die Rettung Zyperns schlägt weiterhin hohe Wellen. Heute soll das zypriotische Parlament über den „Vorschlag“ der EU abstimmen. Zeitweise kostete Gold mehr als 1.600 Dollar.

von Jörg Bernhard

Guthaben bis zu 100.000 Euro sollen über eine Zwangsabgabe in Höhe von 6,75 Prozent belastet werden, bei mehr als 100.000 Euro werden 9,9 Prozent fällig. Die Maßnahme zeigt, welche „Folterwerkzeuge“ die Regierungen noch in der Hinterhand haben, um an Geld zu kommen. Es droht ein Run auf die Banken und das Räumen der Konten. Bleibt zu hoffen, dass sich die Gemüter wieder beruhigen und nicht auf die anderen Problemländer übergreifen. Vor diesem Hintergrund hat das gelbe Edelmetall wieder etwas an Glanz gewonnen. Dass Regierungen in der Vergangenheit aber auch Goldbesitzern das Leben schwer machen können, zeigt ein „Schreckgespenst“ namens Goldverbot. Inder, Deutsche, Franzosen sowie US-Amerikanern haben darunter vor Jahrzehnten massiv gelitten.
Am Montagvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit anziehenden Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 4,80 auf 1.597,40 Dollar pro Feinunze.

WTI-Rohöl: Spekulanten auf dem Rückzug

Der vor dem Wochenende veröffentlichte COT-Report der CFTC wies bei Futures auf die US-Sorte WTI einen rückläufigen Optimismus der Großspekulanten aus. Dieser hat mittlerweile die vierte Woche in Folge nachgelassen. So reduzierte sich deren Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) in der Woche zum 12. März von 235.740 auf 228.195 Kontrakte (-3,2 Prozent). Dies stellte das niedrigste Niveau seit Mitte Januar dar. Beim Vergleich zwischen der US-Sorte WTI und der Nordseemarke Brent fällt auf, dass sich der Spread zwischen beiden Ölsorten etwas eingeengt hat. Während Brent seit Anfang März stagnierte legte WTI um fast drei Dollar zu. Die schwache wirtschaftliche Entwicklung Europas dürfte dabei eine wichtige Rolle gespielt haben. Zum Wochenstart lastet die Unsicherheit bezüglich Zypern auf dem Ölpreis.
Am Montagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit fallenden Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt (April) um 1,15 auf 92,30 Dollar, während sein Pendant auf Brent (Mai) um 1,29 auf 108,53 Dollar zurückfiel.

Bildquellen: optimarc / Shutterstock.com

Weitere Links:

Kommentare zu diesem Artikel

Seckendhand schrieb:
18.03.2013 15:35:43

Griechenland und Zypern, alles nur ein Versuchsballon für den grossen, wirklichen Rundumschlag! Ihr werdet an meine Worte denken.

kalwin schrieb:
18.03.2013 13:07:42

Das der Kleinsparer in Zypern nur mit ca. 7% zur Kasse gebeten wird, beruhigt mich nicht besonders.
Wenn nämlich das deutsche
Bankensystem zusammenbricht, die ComBa wird den Anfang machen,hilft uns kein anderer europäischer Staat, da die schon alle vorher pleite sind.Dann gibs den Marschallplan.

herbertgoergens schrieb:
18.03.2013 10:31:35

Goldverbot?

Warum kauft man seit Jahren physisches Gold nur im Rahmen von Tafelgeschäften und vergräbt es sinnbildlich im Garten?
Wenn der sabbernde Rollstuhlfahrer Wolli dann anrollt kann man seine Taschen auf links drehen. Der findet nichts! Es ist alles so kalkulierbar heutzutage!

herbertgoergens schrieb:
18.03.2013 10:27:21

Der run auf Banken ist auch bei uns zu erwarte, da wir nicht Zeuge der Teilenteignung einer minderheit am Ende der Welt wurden sondern INNERHALB DER EU! Raus aus allen Papierwerten! Zypern ist nur der Beginn.

Kommentar hinzufügen

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Rohstoffe in diesem Artikel

Goldpreis1.284,208,20
0,64
Ölpreis (Brent)109,10-0,20
-0,18
Ölpreis (WTI)101,49-0,17
-0,17

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.284,208,20
0,64
Kupfer6.684,3053,40
0,81
Ölpreis (WTI)101,49-0,17
-0,17
Silber19,460,05
0,27
Super Benzin1,550,00
0,19
Weizen214,75-2,75
-1,26

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber
1g Goldbarren39,43
+0,2
5g Goldbarren162,72
+0,3
10g Goldbarren315,19
+0,3
1 Uz Goldbarren963,47
+0,3
Krügerrand979,01
+0,3
Britannia987,16
+0,3
Maple Leaf975,06
+0,3
American Eagle985,22
+0,3
Zum Edelmetallshop

ANZEIGE

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig hat mit einer Forderung nach einer Sonderabgabe für Straßen für Aufsehen gesorgt.
Wenn so endlich die deutschen Straßen und Brücken saniert werden, wäre eine solche Abgabe zu unterstützen.
Die Regierung sollte endlich lernen, mit den bestehenden Einnahmen auszukommen.
Eine solche Abgabe berücksichtig weder den Umfang der Straßennutzung noch die finanzielle Situation des einzelnen Autofahrers und wäre deshalb ungerecht.
Abstimmen

Anzeige