von Jörg Bernhard
Guthaben bis zu 100.000 Euro sollen über eine Zwangsabgabe in Höhe von 6,75 Prozent belastet werden, bei mehr als 100.000 Euro werden 9,9 Prozent fällig. Die Maßnahme zeigt, welche „Folterwerkzeuge“ die Regierungen noch in der Hinterhand haben, um an Geld zu kommen. Es droht ein Run auf die Banken und das Räumen der Konten. Bleibt zu hoffen, dass sich die Gemüter wieder beruhigen und nicht auf die anderen Problemländer übergreifen. Vor diesem Hintergrund hat das gelbe Edelmetall wieder etwas an Glanz gewonnen. Dass Regierungen in der Vergangenheit aber auch Goldbesitzern das Leben schwer machen können, zeigt ein „Schreckgespenst“ namens Goldverbot. Inder, Deutsche, Franzosen sowie US-Amerikanern haben darunter vor Jahrzehnten massiv gelitten.
Am Montagvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit anziehenden Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 4,80 auf 1.597,40 Dollar pro Feinunze.
WTI-Rohöl: Spekulanten auf dem Rückzug
Der vor dem Wochenende veröffentlichte COT-Report der CFTC wies bei Futures auf die US-Sorte WTI einen rückläufigen Optimismus der Großspekulanten aus.
Dieser hat mittlerweile die vierte Woche in Folge nachgelassen. So reduzierte sich deren Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) in der Woche zum 12. März von 235.740 auf 228.195 Kontrakte (-3,2 Prozent). Dies stellte das niedrigste Niveau seit Mitte Januar dar. Beim Vergleich zwischen der US-Sorte WTI und der Nordseemarke Brent fällt auf, dass sich der Spread zwischen beiden Ölsorten etwas eingeengt hat. Während Brent seit Anfang März stagnierte legte WTI um fast drei Dollar zu. Die schwache wirtschaftliche Entwicklung Europas dürfte dabei eine wichtige Rolle gespielt haben. Zum Wochenstart lastet die Unsicherheit bezüglich Zypern auf dem Ölpreis.
Am Montagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit fallenden Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt (April) um 1,15 auf 92,30 Dollar, während sein Pendant auf Brent (Mai) um 1,29 auf 108,53 Dollar zurückfiel.
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