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17.12.2012 15:20
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Gold: Die Spannung wächst

Gold: Die Spannung wächst
Gold und Rohöl
An den Goldmärkten warten die Akteure weniger auf das Christkind, sondern auf eine Einigung im Haushaltsstreit zwischen Republikanern und Demokraten – viel Zeit bleibt nicht mehr.
von Jörg Bernhard

Sollte Amerika wegen dieser Fiskalklippe in die Rezession stürzen, droht dem Goldpreis ebenfalls ein Preissturz. Der Verkaufsdruck geht eindeutig von den Terminmärkten aus, während auf Investorenseite weiterhin eine rege Nachfrage zu beobachten ist. Laut einer Datenerhebung der Nachrichtenagentur Bloomberg werden in physisch besicherten Goldprodukten derzeit 2.630,703 Tonnen Gold gehalten. Und auch der Absatz von Goldmünzen befindet sich im Aufwind. So hat die US-Münzprägeanstalt im Dezember bereits 35.500 Feinunzen verkauft. Hochgerechnet auf den Gesamtmonat würde dies gegenüber dem Vorjahresmonat zu einem Zuwachs von über acht Prozent führen.
Am Montagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 1,00 auf 1.698,00 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Zuversicht zum Wochenstart

Die starke Ölnachfrage aus China sowie die vor dem Wochenende veröffentlichten US-Konjunkturdaten sorgten zusammen mit den gestiegenen geopolitischen Risiken für einen stabilen Wochenauftakt bei der US-Sorte WTI. Mit 9,9 Millionen Barrel wird China laut Schätzungen der Internationalen Energieagentur 115.000 Barrel mehr verbrauchen als zuvor prognostiziert. Während die Nordseemarke Brent eine Backwardation-Terminkurve (längere Laufzeiten günstiger als nächstfälliger Kontrakt) aufweist, gibt es bei WTI eine Contangophase zu beobachten (längere Laufzeiten teurer als nächstfälliger Kontrakt). Dies lässt sich dahingehend interpretieren, dass an den Terminmärkten mit einem steigenden WTI-Future und einem tendenziell fallenden Brent-Future gerechnet wird – man darf gespannt sein, ob diese Prognosen eintreten werden.
Am Montagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit uneinheitlichen Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,17 auf 86,90 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,18 auf 108,00 Dollar zurückfiel.

Bildquellen: Schaefer Elvira / Shutterstock.com, Vitaly Korovin / Shutterstock.com

Nachrichten zu Goldpreis

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Gold und Rohöl
Vor den mit Spannung erwarteten Statements von Fed-Chefin Janet Yellen tendierte der Goldpreis leicht höher und bewegte sich in einer Bandbreite zwischen 1.323,70 und 1.334,60 Dollar.
26.08.16
Gold Rises Ahead of Janet Yellen Speech at Jackson Hole (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
26.08.16
Gold Up Slightly Ahead of Janet Yellen Speech at Jackson Hole (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
25.08.16
It's Time to Hedge Bets on Gold Positions (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
25.08.16
Kansas Fed President Remarks Send Gold To Another Month Low (EN, The Wall Street Journal Deutschland)

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Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.317,25-4,45
-0,34
Kupferpreis4.603,50-18,85
-0,40
Ölpreis (WTI)47,500,46
0,98
Silber18,650,10
0,54
Super Benzin1,27-0,01
-0,55
Weizen158,25-1,25
-0,78

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber
1g Goldbarren47,58
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5g Goldbarren207,06
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10g Goldbarren401,79
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1 Uz Goldbarren1.214,12
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Krügerrand1.226,28
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Britannia1.236,46
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Maple Leaf1.226,28
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American Eagle1.236,46
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Diamanten zur Wertanlage

  • 2 Karäter
  • 1 Karäter
  • 3/4 Karäter
  • 1/2 Karäter
  • 1/3 Karäter
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Heute im Fokus

DAX geht mit Gewinnen ins Wochenende -- Dow im Minus -- Fed-Vorsitzende Yellen: Argumente für Zinsanhebung stärker geworden -- STADA, VW im Fokus

Opel-Marketing-Expertin Müller zieht in den Stada-Aufsichtsrat ein. Hapag-Lloyd-Chef: Hamburger Reederei nach Fusion wettbewerbsfähiger. Deutsche Post startet ab Montag weitere Tranche des Aktienrückkaufs. Bundesfinanzministerium sieht EZB-Anleihekäufe mit Sorge. Zwei Zinsanhebungen in diesem Jahr möglich. US-Wirtschaft wächst etwas weniger als bislang ermittelt. Bundesbank: Banken drohen schärfere Regeln für riskante Geschäfte.
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Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.
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