28.11.2012 08:11
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Gold: Dollarstärke wirkt als Bremsfaktor

Gold und Rohöl
Die Kursgewinne beim Euro erwiesen sich trotzt der verhinderten Pleite Griechenlands nicht als nachhaltig. Der Goldpreis rutschte darauf hin etwas ab.
von Jörg Bernhard

Nachlassendes Kaufinteresse aus Indien bremste die vor dem Wochenende einsetzende Goldpreisrally aus. Am oberen Bollingerband prallte das gelbe Edelmetall ab und scheint sich nun wieder in tiefere Kursregionen zu orientieren. Am Nachmittag erfahren die Marktakteure, wie sich die deutsche Inflationsrate im November entwickelt hat. Im Oktober wurde mit zwei Prozent eine relativ moderate Teuerungsrate gemeldet. Noch scheint der enorme Anstieg der Geldmenge keine inflationäre Tendenz zu entwickeln.
Am Mittwochvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 3,60 auf 1.738,70 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Weiter im Rückwärtsgang

Die Sorge der OECD, dass die Welt in eine Rezession rutschen könnte, verpasste dem Ölpreis am gestrigen Dienstag einen Dämpfer. Sollte in den USA die Fiskalklippe nicht erfolgreich umschifft werden oder die Eurokrise einen massiven Finanzschock auslösen, wäre eine globale Wirtschaftsschwäche kaum zu verhindern. Den Abschwung des Ölpreises konnten positive US-Konjunkturdaten nicht aufhalten. Sowohl der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter wie auch der vom Conference Board ermittelte Index zum Konsumentenvertrauen überraschten positiv. Beim Wochenbericht des American Petroleum Institute war am Dienstagabend ein Anstieg von 1,96 Millionen Barrel ausgewiesen worden.
Am Mittwochvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit gehaltenen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,16 auf 87,02 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,11 auf 109,98 Dollar anzog.

Bildquellen: ded pixto / Shutterstock.com, Konstantin Chagin / Shutterstock.com

Nachrichten zu Goldpreis

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Schwacher Dollar
Gold ist so teuer wie seit über einem Jahr nicht mehr. Am Freitagnachmittag stieg der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) bis auf 1286,98 US-Dollar.
29.04.16
Gold Rallies on Weaker Dollar, Safe-Haven Demand (EN, The Wall Street Journal Deutschland)

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S&P droht Großbritannien mit Herabstufung. Annäherung im Tarifstreit um den öffentlichen Dienst. Moody's senkt Ausblick für MTU-Rating. Singapur wird neuer Großaktionär bei alstria. Eurokurs legt Höhenflug hing. Medivation lehnt Milliarden-Offerte von Sanofi ab. Ölpreisverfall lässt Exxon-Gewinn weiter einbrechen.
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