von Jörg Bernhard
Die Dollarstärke verdarb den Optimisten am Freitag allerdings die Laune und zog den Preis für das gelbe Edelmetall im Tief bis auf 1.701,40 Dollar nach unten. Noch am Vortag war laut einer Datenerhebung der Nachrichtenagentur Bloomberg ein Anstieg der gehaltenen Goldmenge bei ETFs auf ein Rekordniveau von 2.584,50 Tonnen gemeldet worden. Von Bloomberg befragte Analysten sind hinsichtlich Gold für die kommende Woche dennoch ausgesprochen optimistisch gestimmt. Von 26 Befragten erwarten mehr als 53 Prozent steigende Notierungen, während 35 Prozent nachgebende Goldpreise für wahrscheinlicher halten.
Am Freitagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 0,90 auf 1.712,10 Dollar pro Feinunze.
Rohöl: BIP-Zahlen überraschen positiv
Die am Nachmittag veröffentlichten BIP-Zahlen zum dritten Quartal fielen besser als erwartet aus. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten war ein Wachstum gegenüber dem Vorquartal in Höhe von 1,9 Prozent erwartet worden, tatsächlich lag die Rate bei 2,0 Prozent. Der Ölpreis reagierte darauf mit anziehenden Notierungen. Derzeit sieht es jedoch weiterhin danach aus, dass beide Ölsorten den zweiten Wochenverlust in Folge hinnehmen müssen. Wirtschaftliche Schwäche in Kombination mit einem deutlichen Überangebot lassen geopolitische Risiken in den Hintergrund treten.
Am Freitagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,13 auf 86,18 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,21 auf 108,70 Dollar anzog.
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