27.07.2012 15:12
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Gold: Gestärkt ins Wochenende

Gold: Widerstände rückem näher
Gold und Rohöl
Die gestrige Ankündigung der EZB alles zur Rettung des Euros zu unternehmen, half dem Goldpreis auch heute in höhere Regionen.
von Jörg Bernhard

Im Freitagshandel bewegte sich das gelbe Edelmetall allerdings in relativ engen Bahnen zwischen 1.610,70 und 1.628,60 Dollar. In der kommenden Woche könnte in den Goldpreis aber wieder mehr Bewegung kommen. Grund: Am Mittwoch verkündet die US-Notenbank Fed möglicherweise neue geldpolitische Maßnahmen, um der US-Wirtschaft zu helfen. Einen Tag später folgt dann die EZB. Man darf gespannt sein, ob nach den starken Worten bereits erste Taten folgen werden. Spanien und Italien profitierten von den Statements Mario Draghis besonders stark. Vor allem im langen Laufzeitenbereich entspannte sich die Lage deutlich. Doch vor den anstehenden Notenbanksitzungen dürften sich die Investoren noch für den COT-Report (Commitments of Traders) interessieren, der gegen 21.30 Uhr veröffentlicht wird.
Am Freitagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit anziehenden Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 6,20 auf 1.621,30 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: US-Wirtschaft wächst stärker als erwartet

Nach der Veröffentlichung besser als erwarteter BIP-Zahlen präsentierte sich der Ölpreis mit anziehenden Notierungen. Im zweiten Quartal entwickelte sich das US-Bruttoinlandsprodukt mit plus 1,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal etwas stärker als laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten (+1,2 Prozent) prognostiziert. Vor dem Gang ins Wochenende müssen die Akteure an den Energiemärkten nun lediglich den von der Uni Michigan ermittelten Index zum Konsumentenvertrauen (15.55 Uhr) überstehen. Hier rechnen Analysten mit einer Stagnation bei 72,0 Zählern.
Am Freitagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,23 auf 89,62 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,61 auf 105,87 Dollar zurückfiel.

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