07.09.2012 07:39
Bewerten
 (8)

Gold: Gewinnmitnahmen belasten

Gold: Gewinnmitnahmen belasten
Gold und Rohöl
Die Begeisterung für das gelbe Edelmetall ist nach der gestrigen Rede von EZB-Chef Draghi erst einmal abgeklungen und hat den Goldpreis unter 1.700 Dollar fallen lassen.
von Jörg Bernhard

Die signalisierte Bereitschaft Draghis, dass die EZB in unbegrenztem Maße Staatsanleihen angeschlagener Mitgliedsstaaten kaufen könnte, ließ deren Kurse steigen und ihre Renditen markant nach unten absacken. Ob das Rezept Draghis Linderung verschaffen wird, muss sich erst noch zeigen. In den USA blieb der ganz große Erfolg bislang aus. Investments in Gold machen vor dem Hintergrund gestiegener Inflationserwartungen daher weiterhin Sinn. Bundesbank-Chef Jens Weidmann und der ehemalige Chefvolkswirt der EZB, Jürgen Stark, halten von der Finanzierung von Krisenstaaten durch die EZB wenig bis gar nichts. Fürs erste scheint „die Kuh vom Eis zu sein“, in trockenen Tüchern ist das Projekt Eurorettung allerdings noch lange nicht.
Am Freitagvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit schwächeren Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 10,60 auf 1.695,00 Dollar pro Feinunze.

Anzeige
Gold kaufen
Sie möchten in physisches Gold investieren? Nutzen Sie die günstigen Konditionen im finanzen.net Goldshop.
zum Shop

Rohöl: Arbeitsmarktdaten im Visier

Der deutlich stärker als erwartete Rückgang der gelagerten US-Ölmengen führte in Kombination mit der von der EZB erzeugten Jubellaune zu einem markanten Kurssprung nach oben. Die Befürchtung relativ schwacher US-Arbeitsmarktdaten bescherte dem Ölpreis am Freitag aber einen Dämpfer. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten soll die Arbeitslosenrate im August bei 8,3 Prozent stagnieren und die Zahl neu geschaffener Jobs von 163.000 (Juli) auf 125.000 zurückgehen. Für Ben Bernanke stellt der schwache Arbeitsmarkt ein großes Problem dar. Die Chance auf geldpolitische Schützenhilfe bleibt daher weiterhin relativ groß.
Am Freitagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,33 auf 95,20 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,15 auf 113,34 Dollar zurückfiel.

Artikel empfehlen?

Nachrichten zu Goldpreis

  • Relevant
  • Alle2
  • ?
Gold und Rohöl
Nach mehrtägigem Kampf um die Marke von 1.200 Dollar wartete man am Donnerstag mit Spannung auf die Pressekonferenz der EZB in Nikosia. Der Goldpreis reagierte bislang kaum.
05.03.15
Gold Little Changed Ahead of U.S. Jobs Report (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
04.03.15
Gold Steady Ahead of Jobs Data (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
03.03.15
Gold Prices Advance (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
03.03.15
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.200,187,18
0,60
Kupferpreis5.820,00-17,50
-0,30
Ölpreis (WTI)50,90-0,86
-1,66
Silber16,230,03
0,18
Super Benzin1,360,01
0,44
Weizen182,75-1,75
-0,95

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber
1g Goldbarren44,01
+0,2
5g Goldbarren190,36
+0,2
10g Goldbarren369,01
+0,2
1 Uz Goldbarren1.127,19
+0,2
Krügerrand1.140,48
+0,2
Britannia1.150,66
+0,2
Maple Leaf1.137,22
+0,2
American Eagle1.148,40
+0,2
Zum Edelmetallshop

Heute im Fokus

DAX schließt über 11.500 Punkten -- Dow schließt etwas fester -- EZB startet Anleihenkäufe am 9. März -- BMW will i3 zum Apple Car weiterentwickeln -- adidas, Zalando, Continental im Fokus

USA starten dritte Auktion beschlagnahmter Silkroad-Bitcoins. Euro-Rettungsfonds-Chef sehr besorgt über Lage in Griechenland. Verschuldungsquote gehört zu den größten Problemen der Deutschen Bank. Russland spricht besorgt von ersten US-Soldaten in der Westukraine. Allianz-Chefvolkswirt fordert QE-Rabatt für Bundesbank.
Wer besitzt wieviel Vermögen?

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Diese Unternehmen werden die meisten Jobs streichen

Umfrage

Welche Risikopräferenz haben Sie beim Kauf eines Zertifikats? Welcher der fünf folgenden Risikoklassen (RK) würden Sie sich persönlich zuordnen?