09.01.2013 14:59
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Gold: Kampf um 200-Tage-Linie geht weiter

Gold: Kampf um 200-Tage-Linie geht weiter
Gold und Rohöl
Im Zuge der seit Dezember zu beobachtenden markanten Preisschwäche scheint der Goldpreis das Schlimmste überstanden zu haben.
von Jörg Bernhard

Das bevorstehende chinesische Neujahrsfest, wo traditionell viel Gold gekauft wird, sowie die in Indien drohenden Steuern auf Goldimporte haben Käufer wieder angelockt. Die jüngsten Belastungsfaktoren in Form von Befürchtungen, dass die Fed ihre quantitativen Lockerungsmaßnahmen 2013 zurückfahren oder schlimmstenfalls beenden könnte, ließ den Goldpreis zeitweise auf ein Viermonatstief von 1.626 Dollar zurückfallen. Sollten die Stützungskäufe der Fed wegfallen, dürften die Zinsen merklich ansteigen. Dies könnte die Attraktivität des zins- und dividendenlosen Edelmetalls mindern. Hohe Zinskosten dürften angesichts der immensen Schuldenberge dies- wie jenseits des Atlantiks wohl kaum zu stemmen sein. Dem Vertrauen in Papiergeld wäre dies dann eher abträglich und Gold als sicherer Hafen möglicherweise wieder stärker gefragt. Auf lange Sicht dürfte die Unsicherheit bezüglich der Schuldenkrisen diverser Länder eher zu- als abnehmen. Abgesehen von technischen Korrekturen sehen die Perspektiven des Goldpreises daher weiterhin relativ positiv aus.
Am Mittwochnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 1,40 auf 1.663,60 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Warten auf den EIA-Wochenbericht

Der Monatsbericht der US-Energiebehörde EIA wurde am gestrigen Dienstag veröffentlicht, am Nachmittag folgt nun der Wochenbericht (16.30 Uhr). Für 2014 prognostizierte die EIA ein Nachfragewachstum in Höhe von 1,35 Millionen Barrel. Für das laufende Jahr soll sich lediglich ein Plus von 940.000 Barrel einstellen. Dank der boomenden Ölförderung in Kanada und den USA, könnte das prognostizierte Nachfragewachstum fast komplett über Nicht-Opec-Staaten befriedigt werden. Die Wahrscheinlichkeit für eine weiterhin üppige Versorgung der Märkte ist somit relativ groß, falls geopolitische Konflikte ausbleiben sollten.
Am Mittwochnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit leicht nachgebenden Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,07 auf 93,08 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,12 auf 111,82 Dollar zurückfiel.

Diese Länder horten das meiste Gold

 

Platz 20: Österreich (280 Tonnen)

Laut des World Gold Council beläuft sich Österreichs Goldbestand auf 280 Tonnen und macht damit etwas mehr als die Hälfte (55,6 %) der gesamten Reserven des Alpenstaates aus.

Quelle: World Gold Council, Bild: Brigitte Buschkötter / pixelio.de

Bildquellen: Vitaly Korovin / Shutterstock.com
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