06.12.2012 14:56
Bewerten
 (9)

Gold: Langsam wird es spannend

Gold und Rohöl
Analysten von Morgan Stanley bleiben optimistisch für Gold und stufen das gelbe Edelmetall für 2013 als „Top Commodity Pick“ ein. Dem Goldpreis war es egal.
von Jörg Bernhard

Ihren Optimismus begründen die Experten im Wesentlichen auf der Prognose einer starken Nachfrage von Investoren und Notenbanken. Fazit: Der Superzyklus ist noch nicht vorbei. Obwohl unter der Marke von 1.700 Dollar einige Schnäppchenjäger wieder zugegriffen haben, bleibt das Marktsentiment bei Gold weiterhin angeschlagen. Problem: Der jüngste Kursrutsch kam bei überdurchschnittlich hohen Umsätzen zustande, was in der Charttechnik erfahrungsgemäß als Warnzeichen interpretiert wird. Der Chart selbst scheint ebenfalls angeschlagen zu sein. Zum einen, weil die untere Begrenzung des seit Mitte 2012 gebildeten Aufwärtstrend akut gefährdet ist, und zum anderen weil die mittelfristige 100-Tage-Linie nach unten durchbrochen wurde. Um nicht weiter abzusacken, sollte der Goldpreis spätestens im Bereich der bei 1.680 Dollar verlaufenden Unterstützungszone wieder nach oben drehen. Gelingt dies nicht, droht eine neuerliche Verkaufswelle.
Am Donnerstagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit schwächeren Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 5,40 auf 1.688,40 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Arbeitsmarktdaten verpuffen

Der wöchentliche Bericht zum US-Arbeitsmarkt beinhaltete einen Rückgang der Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe von revidierten 395.000 auf 370.000 und fiel damit besser als erwartet aus. Beim zuvor gemeldeten Challengerbericht über Stellenstreichungen (November) war hingegen ein Anstieg von 47.724 auf 57.081 gemeldet worden. Mit dem Ölpreis ging es nach den Botschaften vom Arbeitsmarkt dennoch tendenziell bergab. Das Thema dürfte vor dem Wochenende noch einmal „hochkochen“, wenn das US-Arbeitsministerium am Freitagnachmittag seinen November-Bericht kommuniziert. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten soll sich die Arbeitslosenrate von 7,9 auf 8,0 Prozent die Zahl neuer Stellen von 171.000 auf 80.000 verschlechtert haben.
Am Donnerstagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,51 auf 87,37 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,83 auf 107,98 Dollar zurückfiel.

Bildquellen: ded pixto / Shutterstock.com
Artikel empfehlen?

Nachrichten zu Goldpreis

  • Relevant2
  • Alle9
  • Medien
  • Agenturen
  • Extern
  • ?
Xmarkets-Produktkolumne
Goldpreis-Optimisten durften zuletzt wieder ein wenig Hoffnung schöpfen.
17.12.14
16.12.14
15.12.14
15.12.14
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.196,50-1,65
-0,14
Kupferpreis6.371,0059,00
0,93
Ölpreis (WTI)55,290,48
0,88
Silber15,920,04
0,24
Super Benzin1,28-0,00
-0,16
Weizen200,001,00
0,50

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber
1g Goldbarren40,87
-0,1
5g Goldbarren169,94
-0,1
10g Goldbarren329,50
-0,2
1 Uz Goldbarren1.008,06
-0,2
Krügerrand1.023,68
-0,2
Britannia1.031,83
-0,1
Maple Leaf1.020,65
-0,2
American Eagle1.029,80
-0,1
Zum Edelmetallshop

Heute im Fokus

DAX im Plus -- BAIC-Börsengang: Aktie startet mit angezogener Handbremse -- GfK-Konsumklima auf höchstem Stand seit acht Jahren -- MorphoSys und Roche: Alzheimer-Mittel floppt

Luxemburg will Details der Steuerabkommen mit Firmen offenlegen. Talanx kauft in Chile zu. Steuereinnahmen weiter im Plus - Ministerium: Wirtschaft zieht an. Merkel: Sanktionsaufhebung nur bei Fortschritten in Ukraine. Air France-KLM senkt Prognose erneut. Milliardendeal zwischen BASF und Gazprom geplatzt.
Wer hat die USA von Platz 1 verdrängt?

schaften der Welt

europa

Umfrage

Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich mit Haut und Haar für das Freihandelsabkommen mit den USA stark machen. Was halten Sie von TTIP?

Anzeige