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01.02.2013 15:15

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GOLD UND ROHÖL

Gold: Negative Arbeitsmarktdaten beflügeln



Gold: Negative Arbeitsmarktdaten beflügeln
Moderate Inflationsraten belasteten den Goldpreis im frühen Geschäft. Schwache Arbeitsmarktdaten sorgten dann aber für ein markantes Kursplus.

von Jörg Bernhard

So wurde am Donnerstagnachmittag ein Rückgang der europäischen Inflationsrate von 2,2 auf 2,1 Prozent gemeldet. Und auch in den USA sieht es gegenwärtig nicht nach einem nennenswerten Inflationsproblem aus. Dort zogen die Konsumentenpreise laut einem Regierungsbericht – wie im November – um lediglich 1,4 Prozent an, nachdem im Vorjahr noch eine Rate von 1,9 Prozent gemeldet worden war. Auf Wochensicht schwankte der Goldpreis zwar in einer Bandbreite von über 30 Dollar, so richtig vom Fleck kam er bislang allerdings nicht und verbucht ein leichtes Wochenplus in Höhe von 0,9 Prozent.
Am Freitagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit steigenden Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 11,70 auf 1.673,70 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: US-Arbeitsmarktdaten enttäuschen

Der Monatsbericht vom US-Arbeitsmarkt fiel zwar schlechter als erwartet aus, wirkte sich allerdings auf den Ölpreis kaum aus. So stieg die Arbeitslosenquote von 7,8 auf 7,9 Prozent und lag damit über den Erwartungen. Bei der Zahl neu geschaffener Stellen wurde statt eines erwarteten Zuwachses von 185.000 Jobs ein Plus von lediglich 166.000 gemeldet. Vor dem Gang ins Wochenende stehen mit dem von der Uni Michigan ermittelten Index zum Konsumentenvertrauen, den Bauausgaben und dem ISM-Einkaufsmanagerindex noch drei Bewährungsproben an. Letzterem gelang im Vormonat das Überwinden der 50-Punkte-Hürde, was als Indiz für eine expandierende US-Wirtschaft interpretiert wird. Für Januar wird laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten eine Stagnation bei 50,7 Punkten erwartet.
Am Freitagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit uneinheitlichen Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,02 auf 97,51 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 1,12 auf 116,67 Dollar anzog.

Bildquellen: tankist276 / Shutterstock.com

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