21.12.2012 08:10
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Gold: Nervosität bleibt bestehen

Gold: Nervosität bleibt bestehen
Gold und Rohöl
Während vielerorts derzeit vor allem aufs Christkind gewartet wird, warten die Akteure an den Goldmärkten in erster Linie auf etwas ganz anderes: auf Entwarnung.
von Jörg Bernhard

Die kann derzeit allerdings noch nicht gegeben werden. Noch weist der Goldpreis für 2012 zwar eine positive Performance auf, mit aktuell 3,9 Prozent ist diese seit dem Ende Februar markierten 52-Wochenhoch (1.790,80 Dollar) jedoch deutlich zusammengeschmolzen. Richtig ungemütlich könnte es noch in den verbleibenden Handelstagen des alten Jahres werden, wenn die Liquidität erfahrungsgemäß extrem niedrig ausfällt. Das Unterschreiten der 200-Tage-Linie dürfte die miserable Stimmung ebenfalls kaum heben.
Am Freitagvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 1,10 auf 1.647,00 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Hexensabbat und Daten im Anmarsch

Am letzten Handelstag vor dem Weihnachtsfest ist von Stille kaum etwas zu spüren. Neben dem Verfall von Futures und Optionen auf Aktien und Indizes stehen auch noch harte Fakten zur Konjunkturlage auf der Agenda. In Europa werden die Marktakteure über die endgültigen Zahlen zum britischen BIP-Wachstum im dritten Quartal sowie die Stimmung in der französischen Wirtschaft und unter den italienischen Konsumenten informiert. Am Nachmittag stehen dann in den USA weitere Highlights zur Bekanntgabe an. Neben den Novemberzahlen zu den persönlichen Einnahmen/Ausgaben und zur US-Industrieproduktion, dürften sich die Investoren auch für den von der Uni Michigan ermittelten Index zum Konsumentenvertrauen interessieren. Danach kann man sich dann so langsam auf die Bescherung im Kreise der Familie vorbereiten und die Finanzmärkte für ein paar Tage einfach mal Finanzmärkte sein lassen.
Am Freitagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,78 auf 89,35 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,41 auf 109,79 Dollar zurückfiel.

Bildquellen: Julian Mezger
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