25.01.2013 07:57

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GOLD UND ROHÖL

Gold: Optimismus bei Morgan Stanley



Gold: Optimismus bei Morgan Stanley
Die Analysten von Morgan Stanley trauen dem gelben Edelmetall laut einer aktuellen Studie in diesem Jahr viel zu. Treffen ihre Prognosen ein, würde Gold den 13. Jahresgewinn in Folge erzielen.

von Jörg Bernhard

So erwarten die Morgan-Stanley-Analysten Richardson und Crane für das erste Quartal einen durchschnittlichen Goldpreis in Höhe von 1.715 Dollar. Dieser soll sich dann im zweiten Quartal auf 1.745 Dollar und in Q3 2013 auf 1.800 Dollar erhöhen. Im vierten Quartal soll sich sogar ein Durchschnittspreis von 1.830 Dollar einstellen. Damit tritt die Investmentbank der verbreiteten Ansicht entgegen, dass ein Ende der quantitativen Lockerungsmaßnahmen seitens der US-Notenbank Fed in diesem Jahr bevorstünde. Das Protokoll der Fed-Sitzung vom Dezember lieferte Hinweise, dass dies unter den Notenbankern diskutiert wurde. Des Weiteren erwartet Morgan Stanley eine anhaltend hohe Goldnachfrage von Finanzinvestoren und diversen Notenbanken. Letztere erhöhten 2012 ihre Bestände netto so stark wie seit 48 Jahren nicht mehr. Und auch „ganz normale Anleger“ dürften weiterhin dem gelben Edelmetall treu bleiben. 2013 rechnen die Analysten von Morgan Stanley bei physisch besicherten Goldprodukten mit Nettozuflüssen in Höhe von 100 Tonnen.
Am Freitagvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 0,20 auf 1.669,70 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Kauflaune dank US-Konjunkturdaten

Der Ölpreis profitierte zunächst von positiven US-Arbeitsmarktdaten und dem Wochenbericht des US-Energieministeriums. Letzterer wies zwar einen stärker als erwarteten Anstieg der Lagermengen um 2,81 Millionen Barrel aus, bei Benzin gab es hingegen einen Rückgang um 1,74 Millionen Barrel zu vermelden. Spekulationen, dass das Zurückfahren der Seaway-Pipeline nicht lange anhalten werde, sorgten dann aber für einen kräftigen Rücksetzer.
Am Freitagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,01 auf 95,94 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,21 auf 113,07 Dollar zurückfiel.

Rohstoff Tops und Flops 2012

 

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