01.12.2016 07:56
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Gold: Risikoaversion im Rückwärtsgang

Gold und Rohöl: Gold: Risikoaversion im Rückwärtsgang | Nachricht | finanzen.net
Gold und Rohöl
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Der Appetit der Anleger auf Gold befindet sich weiterhin im Rückwärtsgang, was den Goldpreis erheblich bremst. Aktien und Rohöl haben derzeit offensichtlich die besseren Karten.
von Jörg Bernhard

Mehr als sieben Prozent legte am gestrigen Mittwoch der Ölpreis zu, nachdem sich die OPEC auf eine Kürzung ihrer Ölproduktion um 1,2 Millionen Barrel auf 32,5 Millionen Barrel pro Tag verkündet hatte. Doch weitergedacht spricht auch diese Entwicklung eher für als gegen einen steigenden Goldpreis. Normalerweise profitiert das gelbe Edelmetall nämlich von einer steigenden Inflation und hier scheinen sich seit der Wahl von Donald Trump zum nächsten US-Präsidenten die Inflationssorgen erheblich verstärkt zu haben. Wahrscheinlich wird Gold erst einmal davon kaum profitieren. Sollten aber irgendwann einmal Zweifel an der Konjunktur, der Kompetenz Trumps oder der US-Staatsfinanzen aufkommen, könnte sich dieser Kaufstau relativ schnell auflösen.

Am Donnerstagmorgen zeigte sich der Goldpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 3,40 auf 1.177,30 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: WTI und Brent über 50 Dollar

Die Reaktion des Ölpreises hat gezeigt, dass an den Energiemärkten eher mit einem Scheitern als mit einem Erfolg beim Wiener OPEC-Treffen gerechnet worden war. Auf die erste Förderkürzung der OPEC seit acht Jahren reagierten Investoren geradezu euphorisch. Da diese höher ausfiel, als im September angekündigt, kam es zu einer regelrechten Kaufpanik. Auch wenn sich dadurch fundamental wie charttechnisch die Perspektiven wieder aufgehellt haben, könnte es bei der Umsetzung des OPEC-Beschlusses noch an der einen oder anderen Stelle "klemmen". Diese Erfahrung hat zumindest die Vergangenheit gelehrt.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit steigenden Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,59 auf 50,03 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 4,07 auf 50,45 anzog.
Bildquellen: Lisa S. / Shutterstock.com, ded pixto / Shutterstock.com, Vitaly Korovin / Shutterstock.com, Stepan Kapl / Shutterstock.com

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