von Jörg Bernhard
Letzteres lässt sich besonders gut an dem Wertpapier Xetra-Gold ablesen, das den in Euro notierten Gegenwert von einem Gramm Gold repräsentiert. Die identische Performance erzielte übrigens auch Euwax-Gold. Das Konkurrenzprodukt der Stuttgarter Börse verzeichnet seit seiner Ende September erfolgten Erstnotiz Netto-Zuflüsse in Höhe von bislang mehr als 346 kg, was einem Gegenwert von immerhin 13,8 Millionen entspricht. Diese Anziehungskraft dürfte sich sobald nicht auflösen, schließlich fluten die Notenbanken aus Japan, Europa und den USA weiterhin die Finanzmärkte mit Liquidität. Am gestrigen Donnerstag betonten die US-Notenbanker, dass sie die ultralockere Geldpolitik fortsetzen möchten. Ähnliche Signale dürften am Donnerstag von der EZB gesendet werden.
Am Donnerstagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 8,50 auf 1.673,10 Dollar pro Feinunze.
Rohöl: Enttäuschende Arbeitsmarktdaten
Die am Nachmittag veröffentlichten Daten vom US-Arbeitsmarkt vielen schlechter als erwartet aus. Statt eines prognostizierten Anstiegs von 330.000 auf 350.000 Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe (Quelle: Bloomberg-Umfrage) kam es zu einem Zuwachs von 368.000 neuen Arbeitslosen. Vor dem Wochenende dürfte das Thema Arbeitsmarkt noch einmal die Gemüter der Investoren bewegen. Dann steht nämlich der Januar-Bericht des US-Arbeitsministeriums zur Bekanntgabe an. Hier soll sich gegenüber dem Vormonat sowohl bei der Arbeitslosenquote als auch bei der Zahl neu geschaffener Stellen eine Verbesserung eingestellt haben.
Am Donnerstagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit schwächeren Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,40 auf 97,54 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,04 auf 114,86 Dollar zurückfiel.
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