31.01.2013 15:09

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GOLD UND ROHÖL

Gold: Rückwärtsgang eingelegt



Gold: Rückwärtsgang eingelegt
Auf Dollarbasis hat sich der Goldpreis seit dem Jahreswechsel kaum verändert – auf Eurobasis allerdings 1,6 Prozent verloren.

von Jörg Bernhard

Letzteres lässt sich besonders gut an dem Wertpapier Xetra-Gold ablesen, das den in Euro notierten Gegenwert von einem Gramm Gold repräsentiert. Die identische Performance erzielte übrigens auch Euwax-Gold. Das Konkurrenzprodukt der Stuttgarter Börse verzeichnet seit seiner Ende September erfolgten Erstnotiz Netto-Zuflüsse in Höhe von bislang mehr als 346 kg, was einem Gegenwert von immerhin 13,8 Millionen entspricht. Diese Anziehungskraft dürfte sich sobald nicht auflösen, schließlich fluten die Notenbanken aus Japan, Europa und den USA weiterhin die Finanzmärkte mit Liquidität. Am gestrigen Donnerstag betonten die US-Notenbanker, dass sie die ultralockere Geldpolitik fortsetzen möchten. Ähnliche Signale dürften am Donnerstag von der EZB gesendet werden.
Am Donnerstagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 8,50 auf 1.673,10 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Enttäuschende Arbeitsmarktdaten

Die am Nachmittag veröffentlichten Daten vom US-Arbeitsmarkt vielen schlechter als erwartet aus. Statt eines prognostizierten Anstiegs von 330.000 auf 350.000 Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe (Quelle: Bloomberg-Umfrage) kam es zu einem Zuwachs von 368.000 neuen Arbeitslosen. Vor dem Wochenende dürfte das Thema Arbeitsmarkt noch einmal die Gemüter der Investoren bewegen. Dann steht nämlich der Januar-Bericht des US-Arbeitsministeriums zur Bekanntgabe an. Hier soll sich gegenüber dem Vormonat sowohl bei der Arbeitslosenquote als auch bei der Zahl neu geschaffener Stellen eine Verbesserung eingestellt haben.
Am Donnerstagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit schwächeren Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,40 auf 97,54 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,04 auf 114,86 Dollar zurückfiel.

Bildquellen: Brian A. Jackson / Shutterstock.com

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Kommentare zu diesem Artikel

herbertgoergens schrieb:
31.01.2013 20:22:53

...und das Dumme ist: Durch solche Goldpapierchen von dubiosen GmbHs herausgegeben wird der Hunger der Dummen nach physischem Gold gestillt weil viele den Erwerb von Papier mit dem Erwerb von Gold verwechseln. Einziger Gewinner bei der Sache - die Emittenten und die Banken wegen Provisonen

kalwin schrieb:
31.01.2013 18:41:54

Dann verkaufe ich mein Gold eben in Dollar !

Seckendhand schrieb:
31.01.2013 17:16:55

Wenn ichdafür Geld bekäme, i würde täglich 200 solcher inhaltsleeren Seifenblasengeschichten verfassen.

herbertgoergens schrieb:
31.01.2013 16:36:50

Xetra und Euwax Gold als Indikator herzunehmen ist für mal wieder typisch! Sobald die breite Masse der Anleger in diese Witzpapiere eine Auslieferung wünscht z.B. im Falle des bevorstehenden Währungscrashs, wird der Wert solcher Papiere 0,-

herbertgoergens schrieb:
Wertung: 1/5

31.01.2013 16:36:29

weil mehrheitlich nur Goldforderungen zur angeblichen physischen Besicherungen dienen. Man lese die Verkaufsprospekte solcher Papiere! Der Wert solcher Papiere hat mit dem Goldpreis für ohysisches Gold wahrlich nichts zu tun!

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